Corona

Distanzunterricht bis zum 31. Januar 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Auszubildende,

liebe Studierende,

liebe Eltern,

sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder,

zunächst möchten wir Ihnen alles erdenklich Gute zum neuen Jahr und beste Gesundheit für 2021 wünschen. Dass sich das neue Jahr schon in den ersten Wochen als „herausfordernd“ präsentiert, wurde gestern in der Veröffentlichung des MSB NRW deutlich (https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/07012021-schulbetrieb-ab-dem-11-januar-2021).

Im Folgenden möchten wir Sie darüber informieren, wie wir uns - gemeinsam mit Ihnen -  bestmöglich durch die vor uns liegenden Distanzwochen bewegen wollen:

Wann beginnt der Distanzunterricht?

Die Vorgabe des MSB lautet, „dass der Distanzunterricht spätestens ab dem 13. Januar 2021 stattfindet“. Von der im gleichen Abschnitt genannten Möglichkeit von „Organisationstagen“ machen wir am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg nur teilweise Gebrauch. Dies bedeutet:

  • Am Montag, 11.01.2021 beginnt der Distanzunterricht für alle Berufsschulklassen, die BVB-Klassen und die Internationale Förderklasse. Ebenso starten alle Handelsschulklassen, die FOS13 und die Klassen der Fachschule bereits am Montag.
  • Am Mittwoch, 13.01.2021 beginnt der Distanzunterricht für alle Klassen der Höheren Handelsschule und der Kaufmännischen Assistenten (HBF). Diese Entscheidung ist darin begründet, dass für diesen Bereich noch zwingend erforderliche Abstimmungen und Vorbereitungen zu treffen sind.

Wie ist der Distanzunterricht grundsätzlich organisiert?

  • In allen Klassen wird Distanzunterricht gemäß Stundenplan erteilt.
  • Für den Distanzunterricht werden die Kommunikationskanäle „utalk“ und „moodle“ genutzt. In Ausnahmefällen wird Arbeitsmaterial per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Klassenleitungen informieren ihre Klassen über den Distanzunterricht in den kommenden Wochen. Es ist zu beachten, dass der Distanzunterricht gleichwertig zum Präsenzunterricht ist und für alle Schülerinnen und Schüler „Anwesenheitspflicht“ (insb. bei Videokonferenzen) besteht.
  • Vor dem Hintergrund der Teilnahmepflicht am Distanzunterricht bitten wir alle Ausbildungsbetriebe und Ausbildungspraxen eindringlich darum, ihre Auszubildenden für die Unterrichtszeiten der Berufsschule zur Teilnahme am Distanzunterricht freizustellen.
  • Die Klassenleitungen werden, in Abstimmung mit dem Klassenteam, darauf achten, dass über Moodle zur Verfügung gestellte Arbeitsmaterialien ein "gesundes Ausmaß" nicht überschreiten.
  • Detaillierte Informationen, Links für Videokonferenzen etc. erhalten alle Lernenden ebenfalls von den jeweiligen Klassenleitungen.
  • Da sich die Situation jederzeit ändern kann, sind alle Lernenden verpflichtet, sich täglich „auf Stand zu bringen“. Dies bedeutet eine tägliche Kontrolle der E-Mails und eine Überprüfung der Informationen, die über dsb-mobile mitgeteilt werden. Hierzu gehören insbesondere die Vertretungspläne, die auch im Distanzunterricht fortgeführt werden und zu beachten sind.

Kann nicht vielleicht doch Präsenzunterricht stattfinden?

In der o. a. MSB-Mitteilung heißt es: „Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen des Berufskollegs können allerdings bei besonderem pädagogischem Bedarf ausnahmsweise unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Corona-BetrVO im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden. Die Entscheidung hierüber legt die Schulleitung unter Angabe der Begründung der oberen Schulaufsicht zur Genehmigung vor.“

Zum jetzigen Zeitpunkt ist seitens der Schulleitung nicht beabsichtigt, entsprechende Ausnahmegenehmigungen zu beantragen. Sofern sich hier in Einzelfällen eine Änderung ergeben sollte, werden die Betroffenen umgehend informiert werden.

Wie sieht es mit Klassenarbeiten und Klausuren aus?

Grundsätzlich werden bis zum 31.01.2021 in allen Schulen keine Klausuren oder Klassenarbeiten geschrieben. Sofern in zwingend erforderlichen Einzelfällen - nach eingehender Prüfung der Sachlage - von diesem Grundsatz abgewichen werden muss, werden die Betroffenen umgehend und rechtzeitig informiert.

 

Sofern sich in den kommenden Wochen im Rahmen der konkreten Umsetzung des Distanzunterrichts weitere Fragestellungen oder Handlungsbedarfe ergeben sollten, werden die entsprechenden Lösungen allen Beteiligten umgehend mitgeteilt werden.

Einmal mehr ist die Rückkehr in den schulischen Alltag - bedingt durch die dynamischen Entwicklungen der Pandemie - mit Herausforderungen für alle Beteiligten  verbunden. Auch wenn es mittlerweile zahlreiche Erfahrungen und Entwicklungen im Unterrichten auf Distanz gibt, wird es in den kommenden Wochen sicherlich noch (technische) Schwierigkeiten geben, die hinderlich für einen "reibungslosen" Unterricht sein werden. Dennoch sind wir weiterhin zuversichtlich, dass wir  mit Ihnen gemeinsam in einer Mischung aus Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und gesundem Augenmaß die vor uns liegende Phase und die damit verbundenen Herausforderungen meistern können.

In diesem Sinne bedanken wir uns für das bisherige gemeinsame Bestreben aller Beteiligten, eine bestmögliche (Aus-)Bildung für jede Einzelne und jeden Einzelnen zu ermöglichen bzw. zu gewährleisten. 

Herzliche Grüße, Ihnen alles Gute im neuen Jahr und bleiben Sie gesund,

Burkhard Lenzen        Katja Blöcker-Peters

Stellungnahme der Schulleitung zu aktuellen Fragestellungen

Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Anfragen der Art „Wie soll ich mich verhalten, wenn…?“ möchten wir einige grundsätzliche Erklärungen zu folgenden Aspekten abgeben:

Ausbildungsbetriebe bzw. –praxen möchten den Auszubildenden den Besuch des Berufsschulunterrichts verbieten

Auch wenn wir angesichts der dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen die zunehmende Sorge bzw. Angst der Ausbildungsbetriebe und -praxen nachempfinden können, gibt es für ein „Berufsschulverbot“ keine rechtliche Grundlage.

Zunächst ist es erklärte Absicht der Landesregierung und des MSB NRW, die Schulen geöffnet zu halten und den Unterricht in Präsenzform durchzuführen: „Der Unterrichtsbetrieb mit einem regelmäßigen und geordneten Tagesablauf, mit dem Aufbau von Lernstrategien, der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie der wichtigen Förderung von sozialer Kompetenz hat für die Landesregierung allerhöchste Priorität. Präsenzunterricht gewährleistet am besten das Recht auf schulische Bildung für alle Schülerinnen und Schüler." (vgl. https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus (Fragesammlung „Schule“))

Der häufig formulierte Wunsch nach „Distanzunterricht“, bei dem ein Besuch der Schule nicht erforderlich ist, ist aufgrund des MSB Runderlasses vom 20. Oktober 2020 nur im absoluten Ausnahmefall zulässig und darf nicht „prophylaktisch“ angeordnet oder durchgeführt werden.

Nicht zuletzt gilt die Freistellungspflicht für die Berufsschule gemäß § 15 BBiG weiterhin, da der schulische Betrieb nicht eingestellt ist.

Dass wir uns in besonderen Zeiten befinden, die u. a. durch Einschränkungen und leider auch Verunsicherungen geprägt sind, ist unstrittig. Dennoch nehmen wir weiterhin unsere Aufgaben im Rahmen der dualen Ausbildung wahr, um die Auszubilden hinsichtlich des angestrebten Berufsabschlusses bestmöglich zu begleiten, zu unterstützen und vorzubereiten.

Mit der gleichen Ernsthaftigkeit achten wir auf die Einhaltung unseres Hygienekonzeptes, da uns die Gesundheit und das Wohlergehen aller Auszubildenden am Herzen liegt. Folglich ist uns daran gelegen, weiterhin einvernehmlich mit allen dualen Ausbildungspartnern auch unter den aktuellen „besonderen Umständen“ gemeinsam an der Zielsetzung „gute, erfolgreiche Ausbildung“ zu arbeiten.

„Darf ich die Schule besuchen, wenn …?“

Zur Beantwortung dieser Frage ist zunächst der Begriff „Kontaktperson“ zu klären (Schaubild, Grafik des RKI). In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass ausschließlich das Gesundheitsamt berechtigt ist, Quarantänemaßnahmen anzuordnen. Weder die Schulleitung noch Lehrkräfte können Schülerinnen oder Schüler in Quarantäne schicken.

  • Für bestätigte Covid-19-Fälle und K1-Kontaktpersonen besteht solange ein Betretungsverbot für die Schule, bis die behördlich angeordnete Quarantänemaßnahme aufgehoben wird.
  • Für K2-Kontaktpersonen gibt es kein Betretungsverbot für die Schule.
  • Schülerinnen und Schülerinnen, die sich vorsorglich bzw. freiwillig testen lassen (ohne behördliche Anordnung), dürfen auch vor Kenntnis des Testergebnisses weiter die Schule besuchen und am Unterricht teilnehmen, sofern keine Krankschreibung erfolgt ist. Dies beinhaltet auch die Teilnahme an Klassenarbeiten und Prüfungen.
  • Sofern während des Präsenzunterrichts bei einer Schülerin oder einem Schüler COVID-19-Symptome (z.B. Fieber, Husten) auftreten, ist - soweit möglich - zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion steht oder andere Ursachen hat (z.B. Allergie). Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, wird die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Der Schüler/die Schülerin hat sich zur weiteren Abklärung mit dem Hausarzt zunächst telefonisch in Verbindung zu setzen.
  • Für Schülerinnen, Schüler und Ausbildende, die über Erkältungssymptome (z. B. Schnupfen) klagen, ist die individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten. Die betroffene Person bleibt für 24 Stunden zur Beobachtung zu Hause (Selbstisolierung) und benachrichtigt die Schule (kontakt@pjr-bk.de). Sofern nach 24 Stunden keine zusätzlichen Symptome auftreten (trockener Husten, Fieber, etc.) kann die Schule wieder besucht werden.

Wir hoffen, dass wir mit dieser kurzen Zusammenstellung Ihre Fragen beantworten konnten. Sofern Sie darüber hinaus noch ein individuelles Anliegen haben sollten, können Sie sich gerne unter kontakt@pjr-bk.de an uns wenden.

Wichtige Corona-Regeln am PJR-BK - kurz und knapp - UPDATE

Vor dem Hintergrund einer Vielzahl von (teilweise umfangreichen) Informationen sind wir als Schule gebeten worden, noch einmal die wesentlichen Regelungen an unserem Berufskolleg kurz zusammenzufassen. Gleichzeitig sind einige Änderungen nach den Herbstferien zu beachten, die wir on die Übersicht aufgenommen haben.

Die entsprechende, aktualisierte Zusammenstellung können Sie hier einsehen.

Gleichzeitig möchtem wir noch einmal darauf hinweisen, dass Sie uns im Bedarfsfall, auch am Wochenende und in den Ferien, unter kontakt@pjr-bk.de erreichen können. Hier reicht eine kurze Mitteilung, um ...

  • ... Informationen an die betroffene Klassenleitung weiterzuleiten,
  • ... einen telefonischen Rückruf zu erbeten,
  • ... schulorganistorische Fragestellungen an uns zu richten,
  • ...

Alle Anfragen, die uns unter der oben genannten E-Mail-Adresse erreichen, werden selbstverständlich unter Berücksichtigung der DSGVO-Vorgaben behandelt und schnellstmöglich bearbeitet.

Zögern Sie also nicht, wenn Sie uns über bestimmte Sachverhalte informieren wollen oder Ihnen eine Frage unter den Nägeln brennt.

Was ist zu tun bei Coronaverdacht oder bei einem konkreten Infektionsfall?

In der aktuellen Situation rund um Covid19 sind viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Auszubildende und Betriebe verunsichert, wie man sich in unterschiedlichsten Situationen "richtig verhalten" soll.

Was ist also zu tun, wenn man...

  • ... Symptome einer möglichen Infektion verspürt, oder
  • ... mit Covid19-Infizierten in (direktem) Kontakt gestanden hat, oder
  • ... gehört hat, dass es (möglicherweise) einen Infektionsfall in einer Klasse gegeben hat, oder
  • ... einfach nur schwer erkältet ist?

Die in diesem Zusammenhang vorliegenden bzw. entstehenden Unsicherheiten können wir gut nachvollziehen. Deshalb möchten wir Ihnen mit den folgenden Links zu den oben angeführten und anderen Fragestellungen eine Orientierungshilfe zum "richtigen Handeln" anbieten.

Sollten sich darüber hinaus Fragen für Sie ergeben, können Sie Ihr Anliegen bzw. Ihre Anfrage gerne an kontakt@pjr-bk.de senden. Wir werden Ihnen dann schnellstmöglich eine Rückmeldung zukommenn lassen.

Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Stellungnahme der Schulleitung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Auszubildende, liebe Studierende,

sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder,

sehr geehrte Eltern,

wie Sie den Medien sicherlich bereits entnommen haben, gilt aufgrund der aktuellen Rechtslage für den Unterricht in Nordrhein-Westfalen die folgende Regelung: „Ab dem 01.09.2020 ist keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) in den Unterrichtsräumen mehr vorgesehen, soweit die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen“.

Die vollständige Mitteilung des MSB NRW können Sie unter https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/31082020-informationen-zum-schulbetrieb nachlesen.

Seit dem Wegfall der bisherigen Pflicht zum Tragen einer MNB stellt sich der Umgang mit der Maske im Unterrichtsgeschehen deutlich differenzierter dar als unmittelbar nach den Sommerferien. Wir haben es bezogen auf den Unterricht nun mit zahlreichen MNB-Befürwortern, aber auch etlichen MNB-Gegnern zu tun, die alle unter einem Dach beschult werden und von denen jede Seite überzeugt ist, sich „korrekt“ zu verhalten. Letztendlich verhält sich unsere Schülerschaft wie der Rest der Gesellschaft, was für uns keine Überraschung darstellt.

Diskussionen werden geführt, Meinungen werden ausgetauscht und erfreulicherweise gelingt uns zurzeit im Unterricht ein respektvolles Miteinander von MNB-Befürwortern und –Gegnern. Ohne offene Konflikte, ohne Beschimpfungen und ohne Anfeindungen, wie sie bedauerlicherweise im öffentlichen Leben immer wieder festzustellen sind. Über dieses Akzeptieren gegenläufiger Positionen sind wir nicht nur erfreut, sondern auch dankbar, weil hierdurch der eigentliche Sinn des Unterrichtens, das Lernen von- und miteinander zur Erzielung eines individuellen Lernzuwachses, nicht in den Hintergrund gerät.

Unabhängig von dieser erfreulich positiven Grundstimmung möchten wir aber auch unsere Position als Schulleitung darstellen, über die wir – sofern gewünscht – gerne mit Ihnen in den Austausch treten:

Nach den bisherigen Erfahrungen mit der Maskenpflicht und vor dem Hintergrund der bevorstehenden „Erkältungswochen“ ist es der ausdrückliche Wunsch der Schulleitung, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht tragen. Durch unseren Wunsch wird die persönliche Entscheidungsfreiheit, eine MNB tragen zu wollen oder nicht, in keiner Weise eingeschränkt. Das Recht jeder Schülerin bzw. jedes Schülers, auf die Mund-Nase-Bedeckung zu verzichten, wird von der Schulleitung uneingeschränkt respektiert, so dass für niemanden schulische Nachteile in welcher Form auch immer entstehen werden.

Gleichwohl möchten wir darauf hinweisen, dass es im Verantwortungsbereich der Schulleitung liegt, im Umgang mit der Covid19-Pandemie alle Möglichkeiten zu nutzen, die dazu beitragen, jedem Mitglied der Schulgemeinschaft innerhalb des Schulgeländes ein Höchstmaß an Sicherheit für die eigene Gesundheit zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir jeder Schülerin und jedem Schüler bis auf Weiteres weiterhin eine MNB zu tragen. In diesem Zusammenhang wird oft von einer Einschränkung des „Rechts auf persönliche Freiheit“ gesprochen, die unseres Erachtens durch das Tragen einer MNB im Unterricht nicht gegeben ist. Stattdessen sollte es vielmehr in unser aller Interesse liegen, das im gleichen Artikel unseres Grundgesetzes stehende „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (= Gesundheit) nach besten Kräften sicherzustellen. In diesem Sinne kann jede und jeder Einzelne von uns einen nicht sehr aufwendigen, aber wertvollen Beitrag dazu leisten, die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen zu schützen und die Fortführung des erfreulicherweise wieder laufenden Präsenzunterrichts nicht zu gefährden.

Insofern möchten wir alle Mitglieder der PJR-Schulgemeinschaft einladen, uns bei der Bewältigung dieser herausfordernden Aufgabe zu unterstützen, auch wenn das Tragen einer MNB als Einschränkung empfunden wird.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,

Burkhard Lenzen                         Katja Blöcker-Peters

Start in das Schuljahr 2020/2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Auszubildende, liebe Studierende,

sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder,

sehr geehrte Eltern,

um den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2020/21 wieder weitgehend im Präsenzunterricht umsetzen zu können, hat das Schulministerium Vorgaben mit weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz veröffentlicht. Auch wenn in den Medien teilweise schon umfangreich darüber berichtet worden ist, können Interessierte das entsprechende "Faktenblatt" des MSB NRW hier nachlesen: https://www.schulministerium.nrw.de/presse/hintergrundberichte/wiederaufnahme-eines-angepassten-schulbetriebs-corona-zeiten-zu-beginn

Im Folgenden möchten wir die wesentlichen und teilweise überraschenden Vorgaben kurz zusammenfassen und deren Bedeutung für unser Berufskolleg darstellen:

  • Maskenpflicht in der Schule: Grundsätzlich gilt – vorerst befristet bis zum 31.08.2020 – eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Berufskollegs, d. h. auch in allen Unterrichtsräumen. Schülerinnen und Schüler müssen also auch im Unterricht eine Maske tragen. Von dieser Regelung kann nur im absoluten Ausnahmefall, dann allerdings unter Berücksichtigung anderer Schutzregelungen, vorübergehend Abstand genommen werden. Sofern Lehrkräfte im Unterricht den Abstand von 1,50 m  nicht sicherstellen können, müssen auch sie eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Schüler/innen bzw. deren Eltern haben die Masken eigenverantwortlich zu beschaffen. Im Ausnahmefall kann im Sekretariat eine Maske ausgegeben werden, was aufgrund der geringen Kapazitäten keine tägliche Serviceleistung sein kann.
  • Feste Lerngruppen und weitere Hygienemaßnahmen: Um Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, findet der Unterricht in Klassen oder festen Lerngruppen statt. Raumwechsel, die durch Fachunterricht o. ä. erforderlich sind, werden auf ein absolutes Minimum reduziert, Verkursungen werden in diesem Schuljahr weitestgehend aufgegeben. Klassenteilungen, wie Sie vor den Sommerferien erforderlich waren, finden momentan nicht statt. In allen Klassenräumen wird eine regelmäßige Durchlüftung durchgeführt. Räume, die sich nicht lüften lassen, werden unsererseits nicht genutzt. Die bereits vor den Sommerferien am Paul-Julius-Reuter Berufskolleg ergriffenen und bewährten Hygiene-Maßnahmen haben weiter Bestand.
  • Schutz von Schüler/innen mit Vorerkrankungen: Für Schüler/innen mit COVID-19 relevanten Vorerkrankungen gelten die bisherigen Regelungen. Darüber hinaus müssen Schüler/innen, die voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht die Schule besuchen, ein ärztliches Attest vorlegen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht, die Teilnahme am Distanzunterricht und an Prüfungen bleibt bestehen.
  • Umgang mit Corona-Verdachtsfällen: Wie bisher werden Schüler/innen mit einschlägigen Symptomen unverzüglich von der Schulleitung nach Hause geschickt, die umgehend die Gesundheitsbehörde informiert. Je nach Infektionsgeschehen kann die Gesundheitsbehörde dann auch umfassende Testungen veranlassen.
  • Distanzlernen: Für das MSB NRW gilt wieder der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Sollte Präsenzunterricht auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten wegen des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes nicht vollständig möglich sein, weil
    Lehrkräfte dafür nicht eingesetzt werden können und auch kein Vertretungsunterricht erteilt werden kann, findet Distanzunterricht statt. Aktuell wird in diesem Zusammenhang ein entsprechender pädagogischer und organisatorischer Plan erarbeitet, um einen strukturellen Rahmen vorzugeben und die erforderliche Verbindlichkeit in diesen besonderen Unterrichtseinheiten zu erhöhen. Neu ist, dass die Leistungsbewertung sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler/innen erstreckt.

Auch wenn sich vieles "normaler" als vor den Sommerferien anfühlt, wird  - nicht nur durch die neu angeordnete Maskenpflicht - deutlich, dass von einem uneingeschränkten Regelbetrieb an Schule momentan noch keine Rede sein kann. Auch in den kommenden Wochen werden uns, bedingt durch Lehrkräfte mit Vorerkrankungen, Personalkapazitäten fehlen, sodass ein "regulärer Unterrichtsbetrieb" nur mit Einschränkungen möglich sein wird.

Dennoch arbeiten wir weiterhin daran, Schritt für Schritt das maximal Machbare zu realisieren. Es ist unser Bestreben, Ihnen, liebe Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende, den dringend erforderlichen Präsenzunterricht vollumfänglich anzubieten. Dabei möchten wir Sie auch zukünftig bestmöglich in Ihrer Ausbildung oder auf dem Weg zu dem von Ihnen angestrebten Abschluss begleiten und unterstützen.

Der Start ins neue Schuljahr wird ein ungewöhnlicher sein, der vielleicht mit neuen Problemen verbunden sein wird. Auch wenn etliche Routinen der letzten Jahre momentan nicht greifen, sind wir zuversichtlich, dass in einer Mischung aus Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und gesundem Augenmaß die vor uns liegenden Herausforderungen gemeistert werden können.

In diesem Sinne setzen wir auch weiterhin auf ein Miteinander mit allen Beteiligten, gegenseitige Unterstützung und bitten gleichzeitig um Ihr Verständnis, dass sich  auch in den kommenden Wochen vieles "anders" und ungewohnt anfühlen wird. Es wird leider noch etwas dauern, bis alles wieder "normal" ist ...

Herzliche Grüße, Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund,

Burkhard Lenzen        Katja Blöcker-Peters

FAQ - Hinweise zum Präsenz- und Distanzlernen

Bedingt durch Änderungen in den bisherigen "gewohnten" Abläufen haben uns einige Fragen erreicht, zu denen wir im Folgenden Stellung nehmen möchten. Sofern Sie darüber hinaus Fragen haben sollten, können Sie uns gerne jederzeit über kontakt@pjr-bk.de kontaktieren. Die FAQ-Liste wird übrigens bei Bedarf ergänzt und aktualisiert.

Allgemeingültige Fragen zum Präsenzlernen
Findet aktuell Präsenzlernen am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg statt?
Wo ist ersichtlich, welche Lerngruppe wieder im Präsenzlernen beschult wird?
Spezielle Fragen zur dualen Ausbildung
Sind die Auszubildenden verpflichtet am Präsenzunterricht teilzunehmen?
Wie sind die Rahmenbedingungen für Auszubildende im Distanzlernen?
Wie ist das „Lernen auf Distanz“ organisiert?
Wie viel Zeit zur Bearbeitung schulischer Inhalte sollten Ausbildungsbetriebe den Auszubildenden zur Verfügung stellen?
Können Auszubildende vom Unterricht freigestellt werden?
Mitarbeitspflicht der Auszubildenden
Gibt es ein vorgefertigtes Konzept zur Beschulung der Auszubildenden?

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.