Drei Steine – Vier Grenzen: Die unglaubliche Geschichte von Moresnet

Am 7. Mai 2018 fand im Forum die Premierenfeier des Films über das Kuriosum Neutral-Moresnet statt, das seit dem Wiener Kongress (1815) bis 1918 existiert hat. Unter der Leitung von Frau Cordemans und Herrn Van den Brink sowie vom Filmemacher Marco Röpke haben Schülerinnen und Schüler der HBF162 in Kooperation mit Lernenden der niederländischen und belgischen Partnerschulen, angeregt durch Philip Dröges Buch "Niemands Land", Leben und Arbeit im Zwergstaat lebendig werden lassen.

 

In der sich anschließenden Diskussionsrunde haben Schüler, Politiker und Lehrer die Bedeutung des Filmthemas für die grenzüberschreitende Kooperation in der Euregio Maas-Rhein gewürdigt.

Hier finden Sie den vollständigen Bericht von Jona Vunak (HBF162).

Hier geht es zur Galerie.

"Miteinander in der Euregio - vom Junior zum Senior"

Am Mittwoch, 9. Mai 2018, ab 18:30 Uhr, halten  Studierende der Fachschule für Wirtschaft, Schwerpunkt medizinische Verwaltung, eine Fachpräsentation im Rahmen der Europawoche 2018. Die Fachpräsentation steht unter der Überschrift "Miteinander in der Euregio - vom Junior zum Senior".   Die Vorbereitung der Veranstaltung  findet  im Rahmen des Fachs Interkulturelles Training (IKT) statt.

 

Zu der Fachpräsentation sind alle Personen geladen, die sich für euregionale, grenzüberschreitende Themen und Projekte  im Bereich Soziales und Gesundheit interessieren.

Beispiele für die angesprochenen euregionalen Themen im Vergleich in Deutschland, Belgien und den Niederlanden:

  • Schwangerschaft, Entbindung und Nachsorge,
  • Integration im Kindergarten,
  • Umgang mit Flüchtlingen in der Arztpraxis,
  • Reha dies- und jenseits der Grenze.

Die Veranstaltung findet im Forum des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs statt.

Euregiokompetenz im Visier

Seit 2003 wird am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg die Zusatzqualifikation "Euregiokompetenz" angeboten.

Was beinhaltet diese Qualifikation? Sie bescheinigt dem Inhaber,  auf den Arbeits-  und Lebensraum der Euregio Maas-Rhein eingestellt zu sein.

 

Wie kann man die Qualifikation erwerben? Im Rahmen der Euregiokompetenz erwerben unsere Lerner Kenntnisse der niederländischen Sprache und (Arbeits-)Kultur und machen ein dreiwöchiges Praktikum im niederländischsprachigen Teil der Euregio Maas-Rhein. Niederländisch wird sowohl in der niederländischen als auch in der belgischen Provinz Limburg gesprochen.

Neu! Um diese  Zusatzqualifikation in der beruflichen Bildung weiter auszubauen, arbeiteten ab September 2015 mit Unterstützung der niederländischen Provinz Limburg und der Bezirksregierung Köln Einrichtungen der beruflichen Bildung aus der Regio Aachen und aus Niederländisch-Limburg zusammen, um einen gemeinsamen Referenzrahmen auszuarbeiten, ein digitales Portfolio für die Azubis anzulegen und im Bereich euregionaler Praktika für ein Netzwerk und ein Handbuch zu sorgen.

 

Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit unter dem Titel "Euregiokompetenz im Visier"  wurden von den beteiligten und euregional erfahrenen Partnern, darunter das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg,  in einer gemütlichen und informativen Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 31. Januar 2018, im National Geographic Theater am Museumplein in Kerkrade präsentiert.

Hier einige Impressionen.

Diskussion mit Herrn Arndt Kohn

Am 20.12.2017 fand eine Diskussion mit dem SPD-Politiker Arndt Kohn statt. Herr Arndt Kohn ist 37 Jahre alt, wohnt mit seiner Frau und einer Tochter in Stolberg und ist für Martin Schulz im Europäischen Parlament nachgerückt. Vor seiner Laufbahn als Politiker hat Herr Kohn eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. Seine heutigen Zuständigkeitsbereiche sind der Binnenmarkt und Verbraucherschutz, er ist im Ausschuss für Haushaltskontrolle und Förderprogramme sowie im Ausschuss für Regionalpolitik tätig. Die Diskussionsrunde bestand aus interessierten Schülerinnen und Schülern unserer Schule.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorbereitend einige Fragen überlegt. Besonders hervorheben wollten sie die Themen  Vereinigte Staaten von Europa, die Sicherheitspolitik, die Finanzpolitik und die Entwicklungspolitik.

 

Auf die Frage, wo Herr Kohn Europa sieht, antwortete er, dass Europa für ihn etwas Abstraktes sei, etwas, was in aller Munde ist und ohne was ein Zusammenleben nicht zu gestalten sei. Allerdings gibt Herr Kohn auch offen zu, dass es Unklarheiten innerhalb der EU gebe und sie sich weiterentwickeln müsse. So wurden frühere Verträge für die damaligen 12 Mitgliedsstaaten erstellt. Diese seien aber mit den heutigen 28 Mitgliedsstaaten schwer zu vereinen. Abstimmungen werden ausgebremst, da jedes EU-Land bei neuen Verhandlungen zustimmen müsse.

 

Im Hinblick auf die Finanzpolitik erkundigten sich die Schüler, wie viel finanzielle Mittel Deutschland zur Verfügung stehen und wofür diese ausgegeben werden. Herr Kohn berichtet, dass allein NRW rund 1,21 Milliarden Euro für die regionale Entwicklung zur Verfügung gestellt bekommen habe. Darunter falle  zum Beispiel der Bau eines dorfeigenen Supermarktes in der Eifel zur Prävention der Auswanderung in größere Städte und Fonds für soziale Projekte.

 

Es kam die Frage auf, wie die Sicherheit innerhalb des Landes gewährleistet werden solle, ob mehr Überwachung, wie zum Beispiel durch mehr Kameras in der Öffentlichkeit, sinnvoll sei. Herr Kohn spricht sich klar gegen die Sammlung von Daten aus. Er sei vielmehr dafür, dass bisherige Daten innerhalb Europas geteilt würden und eine schnellere Antwort bei einer Nachfrage durch Behörden erfolge. So sollte eine einzige Datenbank erstellt werden und für jedes Land zugänglich sein. Weiterhin sollte überlegt werden, wo Polizeibeamte sinnvoll eingesetzt werden können. Im Jahr 2017 hingegen seien schon viele Anschläge vereitelt worden, gerade das lasse Hoffnung aufkommen und sei eine gute Voraussetzung für eine bessere Zukunft ohne Anschläge.

 

Wir danken Herrn Kohn für seinen interessanten Besuch und wünschen ihm für seinen politischen Weg, wie auch privat, weiterhin alles Gute.

 

Michelle Fast für die FOS13

Zur Pressemitteilung und zu weiteren Bildern der Veranstaltung.

 

 

 

Die Mittelstufe der Kaufmännischen Assistenten war wieder mit Kameras und Fragebögen unterwegs!

Zusammen mit Schülerinnen und Schülern dreier niederländischer Schulen aus Hoensbroek (Broeklandcollege) und aus Brunssum/Heerlen (Romboutscollege/Grotiuscollege) und einer belgischen Schule aus Voeren beschäftigten wir uns an vier Tagen im November mit dem Thema Neutral-Moresnet [mehr]...

6. Aachener Firmenlauf

Am Freitag, 29.09.2017 haben zwei Teams des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs zum mittlerweile sechsten Mal am Aachener Firmenlauf teilgenommen. 14 Lehrerinnen und Lehrer haben in diesem Jahr die Farben der Schule über die 4,8 km bzw. die 9,6 km lange Strecke getragen.

 

Auch wenn das Leitmotiv der Europaschule "Über Grenzen gehen" lautet, musste keiner der gemeldeten Läuferinnen und Läufer über die persönlichen Leistungsgrenzen gehen. Sich mit anderen Aachener Firmen zu messen, war sicherlich reizvoll, aber neben dem sportlichen Charakter des Events stand auch in diesem Jahr der Teamgedanke, das gemeinsame Erleben und  die Beteiligung am „Laufen für den guten Zweck“ ganz klar im Vordergrund.

 

Beide Teams freuen sich schon jetzt auf den 7. Aachener Firmenlauf, zumal sie auch in diesem Jahr von zahlreichen Fans unterstützt und angefeuert worden sind. Kurzum: Läuft!

10-jähriges Filmjubiläum: Premiere von „Nah und doch so fern!? – Dichtbij en toch zo ver weg!?“

Am Donnerstag, den 11.05.2017 präsentierten wir, die diesjährige Mittelstufe der HBF, im Rahmen der Europawoche 2017 den zehnten euregionalen Film der Schule. Der Titel des Films lautete Nah und doch so fern!? – Dichtbij en toch zo ver weg!?"  Diesen drehten wir mit Unterstützung von Frau Cordemans, Herrn van den Brink und Kameramann Marco Röpke.

In dem Film lernten wir die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Jugendlichen in der Euregio Maas-Rhein kennen. Dazu haben wir Jugendliche in Hoensbroek (Nl), Hasselt (B) und Kerkrade (NL) nach Themen wie Schule und Studium, Freizeit, Essen und Trinken, Arbeit und Nebenjob, Jugendliche und Finanzen, Wohnsituation und zum Thema individuelle Freizeit und Druck von außen befragt.

Als wir den Film gedreht und geschnitten hatten, konnten sich viele von uns noch nicht vorstellen, wie dieser überhaupt aussehen würde. Aber letztlich ist uns das Ergebnis gut gelungen und den meisten im Publikum hat es auch gefallen.

Hier finden Sie den vollständigen Bericht.

In dieser Galerie finden Sie Bilder der Veranstaltung.

Tüchtige Energiesparer: "Aktiv fürs Klima" - wir waren dabei

In der Zeit vom April 2014 bis April 2017 hat das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg am Projekt "Aktiv fürs Klima" der StädteRegion Aachen teilgenommen. Gegenstand des Projektes war die Einführung von Energiesparmodellen an allen Kitas und Schulen der StädteRegion Aachen mit der Zielsetzung, u. a. die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Am 3. Mai 2017 wurde unser Berufskolleg in einer Abschlussveranstaltung neben anderen Projektteilnehmern für die erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet.

Hier finden Sie einen Artikel der Aachener Nachrichten zu diesem Projekt.

 

 

Eine Handvoll - ein Theaterprojekt im Theater Mörgens

(c) Ludwig Koerfer
(c) Ludwig Koerfer
(c) Ludwig Koerfer

Am Donnerstag, den 19.01.17 fand abends im Theater Mörgens die Premiere eines beachtenswerten Stückes statt, an der auch vier unserer Schüler aus den IFK Klassen 161 und 163 beteiligt waren. In diesem Theaterprojekt mit geflüchteten und deutschen Jugendlichen zum Thema Manipulation zeigten Mustafa Alzuabidi, Ahmad Gorbani, Zanyar Hannan und Ali Mohammadi ebenso wie die anderen Jugendlichen des Projekts eine beeindruckende schauspielerische Leistung.

Mit acht jugendlichen Laiendarstellern aus Aachen hat der Regisseur Robert Seiler (ehemals Haupt­darsteller in der Produk­tion „Tschick“) seit September 2016 intensiv zusammengearbeitet, um ein Theaterprojekt zu realisieren, das sich mit der Verführbarkeit von Menschen auseinandersetzt. Es ist auf verschiedenen Ebenen zu einem großen Erfolg geworden:

  • Die Jugendlichen setzten ein schwieriges Thema differenziert um und zeigen eine tolle schauspielerische Leistung.
  • Die jungen Leute haben durch die Theaterarbeit viel über sich selbst gelernt und sind selbstbewusster geworden.
  • Die Gruppe als Gruppe hat Integration gelebt und wird sie weiter leben.
(c) Ludwig Koerfer
(c) Ludwig Koerfer
(c) Ludwig Koerfer

Die Jugendlichen gestalten in zahlreichen Szenen das Thema Manipulation im Hinblick auf Flücht­lings­thematik und Integration. Auf sehr differenzierte, berührende, manchmal lustige, manchmal auch verstörende Art und Weise werden Pegida, Islamischer Staat, Religion und Politik „vorgeführt“. Tabus gibt es keine, es wird die Verführbarkeit aller Menschen, auch des Publikums, welches immer wieder direkt angesprochen und einbezogen wird, thematisiert. Es geht um Vorstellungen, die alle von uns im Kopf haben, um Ängste und Werteverlust, was bei dem falschen „Trigger“ im Extremfall zu Gewalt und Terror führen kann. Es geht auch darum, dass es einfache Wahrheiten nicht gibt, die Lüge schnell zur Wahrheit werden kann und der einzige Schutz vor Manipulation die eigene Wach­samkeit vor jeder Ideologie und die eigene kritische Toleranz sein muss.

In dieser Galerie können Sie weitere Bilder einsehen.

 

Weitere Aufführungen im Mörgens: 03. | 11. | 19. Februar 2017

Weitere Infos unter: http://theateraachen.de/?page=detail_event&id_event_date=14480059

Und als kleine Kostprobe kann man sich den Bericht in der Lokalzeit vom 19.01.17 anschauen:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-theater-projekt-mit-unbegleiteten-fluechtlingen-100.html

"Nah und doch so fern!?" - ein Projekt der HBF152

Vom 04.10.2016 – 07.10.2016 fanden die Dreharbeiten zu dem zehnten euregionalen Film unserer Schule statt. Die Aufnahmen erfolgten im Rahmen eines schulischen Projekts in Eigenarbeit durch die Klasse HBF152, eine Klasse angehende  Kaufmännische   Assistenten-/innen.

Der vorläufige Filmtitel lautet: Nah und doch so fern!? Thema des diesjährigen Films ist zu zeigen, wie das Leben der Jugendlichen innerhalb der Euregio Maas-Rhein aussieht. Wie sind ihre Wohnverhältnisse? Und wie sehen ihre Finanzen aus?  Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten?  Wie sind Schule und Ausbildung innerhalb der jeweiligen Grenzen geregelt?  Was unternehmen Jugendliche in den Niederlanden und Belgien in ihrer Freizeit? Und wie gehen sie mit Herausforderungen, Druck von außen oder sogar Mobbing in ihrem jungen Leben um?

Die Schüler-/innen wurden dazu in zwei Gruppen eingeteilt. Anhand einer „Bewerbung “ mit Motivationsschreiben und einem Storyboard wurde entschieden, wer bei den Dreharbeiten in Niederländisch und Belgisch Limburg dabei sein kann, und wer in der Schule bleibt und die Grundarbeiten leistet.

Für 16 Schüler-/innen, die außerschulisch arbeiten wollten, hieß es Koffer packen. Sie fuhren nach Maastricht, in die Jugendherberge Stayokay. Am 04.10.2016 in der Jugendherberge angekommen, ging  es sofort weiter nach Hoensbroek an das Broeklandcollege. Wir wurden anschließend vor Ort durch den  Filmemacher Marco Röpke in die Kamera- und Tonführung eingewiesen. Daraufhin durften wir  selbständig die Szenen, die wir zuvor im Unterricht besprachen und bearbeiteten, umsetzen. Am zweiten Tag machte uns unsere Lehrerin Frau Cordemans eine traurige Mitteilung: „Die belgische Schule, die wir für den Tag vorgesehen hatten, sagte ab.“ Aber nicht verzagen, sie hatte ein Ass im Ärmel. Sie erhielt in der Fachhochschule PLX aus Hasselt eine Dreherlaubnis.

Wir haben es dankend angenommen, obwohl es für uns eine besondere Herausforderung darstellte, da  die Studenten dieses Mal nicht vorher Bescheid wussten, dass wir kommen. Somit sprachen wir sie  selber an, um unsere Themen zu bearbeiten. So lernten wir gleichzeitig die Umfragetechnik des Vox Pop kennen, wodurch eine oder mehrere Fragen an mehrere Personen gestellt werden.

Am dritten und letzten Tag in den Niederlanden fuhren wir frühmorgens mit unseren Koffern nach Kerkrade. Daraufhin wurden wir mit niederländischen Köstlichkeiten im Beroepscollege Parkstad Limburg, Locatie Holz herzlich empfangen, und konnten uns stärken. Durch den Besuch wussten wir, wie „poffertjes“ und „beschuit met muisjes“ aussehen.

Die beiden Abende wurden in Maastricht unterschiedlich gestaltet. Einige spielten in der Jugendherberge Billard, die anderen gingen aus oder erkundeten Maastricht. Es war für uns eine sehr schöne Zeit mit viel Spaß, neuem und mehr Wissen. Das Projekt war eine wundervolle Erfahrung, aus diesem Grunde bedanke ich mich herzlich bei Frau Cordemans, Herrn Van den Brink und Marco Röpke für die Unterstützung während des Drehens, für die Planung der Fahrt sowie für das schöne Zusammensein. Das Projekt war sehr anstrengend, jedoch gab es sehr viele lustige und schöne Momente, in denen wir die verschiedenen Kulturen näher kennengelernt haben, und es wurden sogar Freundschaften über die Grenzen hinaus geknüpft.


Bis zur Premierenfeier am Donnerstag, 11.05.2017, gibt es allerdings noch viel zu tun.

Europawoche 2016: Jugendliche interessieren sich nicht für Politik? Von wegen.

Schule mal anders – So kann man Jugendliche an Politik gewöhnen.

Am Montag, Dienstag und Mittwoch, 25., 26. und 27. April tagte das Europäische Jugendparlament (EYP) im Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg.

Bei dieser dreitägigen Veranstaltung simulierten Schülerinnen und Schüler das parlamentarische Verfahren, indem sie sich zunächst in Ausschüssen und später in einer parlamentarischen Hauptversammlung im SuperC, RWTH  Aachen, mit Aspekten europäischer Politik auseinandersetzten. Im Vordergrund der Arbeit stand die aktuelle Flüchtlingsproblematik.

 

Nebst Schülern der Oberstufe der Höheren Handelsschule (HÖH143) und der Oberstufe der Handelsschule beteiligten sich Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule  und Schüler der Internationalen Förderklassen, u.a. an den Arbeiten in den Ausschüssen für Auswärtige Angelegenheiten und für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.

Bei der Abschlussveranstaltung, die besonders geordnet und konzentriert verlief,  wurden Reden gehalten, es wurde debattiert und abgestimmt.  Schüler erschienen in Schlips und Kragen und konnten für einen Tag nachvollziehen, was es heißt, Parlamentarier zu sein.

Frau Verheyen, Mitglied des Europaparlaments, würdigte die beachtliche Leistung der Schülerinnen und Schüler. Hier sind weitere Eindrücke zu sehen (das Copyright für alle Bilder liegt beim Europäischen Jugendparlament in Deutschland e. V.).

 

Unter den Fragestellungen: „Wie kann ich einen Krieg, der vor 100 Jahren tobte, mit meiner Gegenwart verbinden?“ und „Was machen Krieg und politische Konflikte mit jungen Menschen?“ erstellten die Schülerinnen und Schüler der HBF142, einer Klasse angehender Kaufmännischer Assistenten, mit Hilfe des Filmemachers Marco Röpke einen 24-minütigen Film mit dem Titel „Weg aus der Hölle“.

 

Das Ergebnis wurde auf der Premierenfeier am 28. April 2016 in Anwesenheit von Frau Löhrmann gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung fand eine Podiumsdiskussion zur Erinnerungs- und Willkommenskultur in der Euregio Maas-Rhein statt.

Film und Veranstaltung fanden ein sehr positives Echo.

Am Tag der Premierenfeier wurde ebenfalls eine Fotoaktion durchgeführt, bei der versucht wurde, einzelne Schüler der Internationalen Förderklassen ausgehend von dem Satz "Sagen Sie jetzt nichts" bildlich "einzufangen" und ihnen so ein Gesicht zu geben.

 

Am Montag, 2. Mai 2016, wurde in einer Abschlussveranstaltung mit dem interkulturellen Experten A. Meyer über die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz nachgedacht, die dabei unterstützen kann, potentielle Konfliktsituationen mit kulturellem Hintergrund zu erkennen und durch entsprechendes Verhalten entgegenzuwirken.

 

Einen weiteren Bericht fiden Sie auf der Homepage der Europaschulen unter "Thema Flüchtlinge" - "Aktivitäten der Europaschulen: http://www.europaschulen.nrw.de/index.php/aktivitaeten-der-europaschulen.html

 

 

"Weg aus der Hölle" - ein Filmprojekt der HBF142

Am 28.April 2016 fand im Forum unserer Schule die Filmpremiere des Films „Weg aus der Hölle“ statt. Dieser Film wurde im Rahmen eines schulischen Projekts in Eigenarbeit von der Klasse HBF142, einer  Klasse angehender Kaufmännischer Assistenten, gedreht. Die Schüler arbeiteten bei diesem  Projekt mit einer Internationalen Förderklasse (IFK) zusammen.

Bei den Dreharbeiten an verschiedenen Erinnerungsorten des Ersten Weltkriegs wurde die Klasse von Frau Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, begleitet. Die hervorragende filmische Umsetzung erledigte Filmemacher Marco Röpke.

 

Mir persönlich hat das Projekt sehr gut gefallen, da sich meine Sichtweise auf viele Dinge geändert hat. Ich kann mich seit den Dreharbeiten besser in einen Flüchtling hineinversetzen, da es einem die Augen öffnet, all das Leid in Gesprächen zu erfahren und sich vorzustellen, dass man auch selber in so einer Lage sein könnte. Ich finde es wichtig, mich mit dem politischen Geschehen auseinanderzusetzen.

Besonders im Kopf geblieben ist mir der Satz, dass einen die Erinnerungskultur, die Erinnerung an den Ersten oder den Zweiten Weltkrieg,  ein Leben lang begleiten wird. Deswegen sollten wir versuchen auch eine Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen aufzubauen.

Hier finden Sie weitere Bilder zur Filmpremiere und einen Bericht der AN vom 29. April 2016.

Städtepartnerschaft Aachen - Sariyer am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg

Die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Aachen und Sariyer wird weiter ausgebaut. Mehr als zwanzig türkische Lehrer und Krankenpfleger beteiligen sich in den kommenden Monaten  an Praktika in verschiedenen Aachener Schulen und Krankenhäusern. Organisiert wurde der Austausch vom Städtepartnerschaftsverein Aachen-Sariyer (ASPA). Als enger und vertrauter Kooperationspartner hat sich das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg um entsprechende Praktikumsverträge und die Betreuung der Praktikanten vor Ort gekümmert.

 

Am 1. Februar 2016 wurde eine Gruppe von 14 Lehrkräften, Schulleiterinnen und Schulleitern von fünf Schulen aus Sariyer am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg begrüßt. Dort erhielten diese durch die Schulleiterin Frau Petra Klösges nicht nur einen Einblick in das Wesen eines  Berufskollegs, sondern es wurde ihnen auch die Teilnahme am Unterricht in verschiedenen Klassen ermöglicht, u. a. bei den Tourismuskaufleuten.

Um 17:00 Uhr fand im weißen Saal des Aachener Rathauses ein Empfang durch Herrn Bürgermeister Norbert Plum statt. In einer feierlichen Zeremonie wurden hier die Praktikumsverträge für 9 Praktikanten aus Sariyer im Alter von 17 bzw. 18 Jahren unterzeichnet. Diese werden in der Zeit vom 13.06. – 29.07.2016  im Marienhospital und im Medizinischen Zentrum der StädteRegion ihr Praktikum absolvieren.

Anschließend wurde für die bereits realisierten und die noch bevorstehenden Praktika in  Sariyer symbolisch ein Praktikumsvertrag der Auszubildenden Benan Yontar (Kauffrau für Büromanagement, KBM158) unterzeichnet. Frau Yontar wird über die Osterferien in Sariyer ein Praktikum im Bereich Wirtschaft und  Verwaltung an der Hüseyin Kalkavan Lisesi absolvieren.

 

Hier der Beitrag des WDR (Lokalzeit vom 01.02.2016), zur Bilder-Galerie geht es hier.            

 

Die Gruppe aus Sariyer  wurde u. a. begleitet durch Herrn Reiner Bertrand (Stellvertretender Vorsitzender des ASPA) und Herrn Ümit Agirman (Projektleiter des Partnerschaftsvereins für Schul- und  Berufsbildung und Lehrer am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg).

PSL – Projekt und Soziales Lernen

Im Rahmen des Fachs Projekt und Soziales Lernen trafen sich Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Groß- und Außenhandel mit Schülern einer Internationalen Förderklasse über elf Wochen jeweils zwei Stunden dienstags.

Ziel des Projektes war es, sich kennen zu lernen, sich über die unterschiedlichen Lebensverhältnisse, Religionen, Unterschiede in Kultur, aber auch über Zukunfts-visionen und Lebensträume auszutauschen.

 

Um die unterschiedlichen Essgewohnheiten kennen zu lernen, wurden an einem Dienstag afghanische, irakische und deutsche Gerichte gemeinsam verzehrt, an einem weiteren Dienstag Gerichte aus Eritrea, deutsche Salate und Süßspeisen.

Zum Abschluss gab es an dem letzten gemeinsamen Dienstag frisch gebackene Waffeln mit Schokosoße und Sahne sowie verschiedene Getränke.

 

Die Atmosphäre war von gegenseitigem Respekt mit der notwendigen Neugier auf das jeweils Neue geprägt. Es hat Spaß gemacht, völlig fremde Gerichte zu probieren, Rezepte auszutauschen und sich über landestypische Essgewohnheiten zu unterhalten.

Die folgenden Fotos verdeutlichen das gelungene Miteinander.

Taaldorp-Prüfung am 11. Januar 2016

Taaldorp stammt aus dem Niederländischen und heißt übersetzt Sprachendorf. Am PJR-BK wurde diese Methode bereits zum 6. Mal erfolgreich eingesetzt, bei der insgesamt 39 Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule und der Fachoberschule, Kaufmännische AssistentInnen und Kaufleute für Büromanagement teilgenommen haben. Frei nach dem Motto: Wo finde ich ein schickes Kleid bzw. schicken Anzug für das bevorstehende Hochzeitsfest der besten Freundin/des besten Freundes? Wie buche ich eine Reise in wärmere Gefilde? Wie sieht der Gesundheitscheck für meine Reisetauglichkeit aus?

Es ist also eine Art mündliche Klassenarbeit bzw. Klausur, bei der die Schülerinnen und Schüler an drei authentisch aufgebauten Stationen (in een kledingzaak, in een reisbureau, bij de dokter,) die Rolle des Patienten und des Kunden spielen und nachweisen mussten, dass sie in der Lage sind, sich sprachlich adäquat in der Fremdsprache auszudrücken. Zwei Lehrerinnen des PJR-BK übernahmen dabei die Rolle der Ärztin bzw. der Verkäuferin, ein Lehrer die Rolle des Mitarbeiters eines Reisebüros. Alle drei Lehrpersonen bewerteten per Kriterienkatalog die Fremdsprachenkompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Rückblickend war der Tag ein voller Erfolg, was auch die Ergebnisse dieser mündlichen Klausur und die Fotos dokumentieren.

Kaufmännische Assistenten der HBF132 erhalten "Helmut A. Crous Geschichtspreis 2015"

Die Region Aachen, das Historische Institut der RWTH Aachen und die AKV Sammlung Crous prämierten am 7.12.2015 die besten Arbeiten zur Geschichte der Region Aachen und der ganzen Euregio Maas-Rhein mit dem "Helmut A. Crous Geschichtspreis der Region Aachen".

Aus weit mehr als 30 eingesandten Arbeiten hat die Jury unter dem Vorsitz von Professor Frank Pohle, Historisches Institut der RWTH Aachen, die Preisträger in drei Kategorien ermittelt: Oberstufenschüler ab Klasse 10, geschichtsinteressierte Laien sowie Studenten und Wissenschaftler.

 

In der Kategorie "Oberstufenschüler" wurde die HBF132 (Kaufmännische Assistenten) mit ihren Lehrern Griet Cordemans und Freek van den Brink für ihren filmischen Beitrag "Van Vijanden Vrienden – vom Feind zum Freund" als Preisträger ausgezeichnet.

 

"Mich persönlich hat die Dokumentation von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt" gestand Dr. Wolfgang Cortjaens (vormals BEGAS HAUS, Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg) in seiner Laudatio. Ihn und die Jury habe "der professionelle Umgang mit dem Medium Film" überzeugt, der "sachlich, nüchtern, anschaulich, dabei auch menschlich, ohne allzu menschelnd oder sentimental zu sein" die besondere Qualität des Films ausmache.

Die Preisverleihung fand im Spiegelsaal des Stadttheaters Aachen statt. Zur Bildergalerie geht es hier.

Schulministerin Sylvia Löhrmann reiste mit den Kaufmännischen Assistenten der HBF142 zu Erinnerungsorten des Ersten Weltkrieges

Schon zum dritten Mal hat die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) eine deutsche Schulklasse nach Ypern begleitet: Die Stadt in Westflandern gilt auf der ganzen Welt als Mahnort des Ersten Weltkriegs.


Wie kaum in einer anderen Region Europas lassen sich hier die Spuren des Ersten Weltkriegs, die unterschiedlichen Formen des Gedenkens und der Wert der europäischen Idee erleben.

 

Diesmal waren es Schülerinnen und Schüler des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs aus Aachen, die den Schauplatz des Ersten Weltkriegs in Belgien besuchten.
„Niederlage oder Sieg. Ist doch ganz egal. Kinder sterben – was für eine Qual.“ Es sind nur Auszüge eines Gedichtes, das zwei der Aachener Schüler am Mittwoch in Ypern anlässlich des belgischen Gedenktags an den Waffenstillstand von 1918 vortrugen. Zuvor hatte Löhrmann dort mit zwei Aachener Schülern einen Kranz niedergelegt. (mehr)

Hier geht es zu Stimmen aus der HBF142 nach der Filmdrehwoche.

Hier geht es zu weiteren Bildern.

Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg spendet an das Zentrum für Soziale Arbeit in Aachen

Im Rahmen des diesjährigen Sportfestes am 05. Juni 2015 haben die Sport-lehrer des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs einen Spendenlauf organisiert. Unter der Schirmherrschaft des bekannten Aachener Langstreckenläufers Mussa Hudrog wurden die Schüler auf dem Sportplatz „Gillesbachtal“ trotz tropischer Temperaturen auf die Laufstrecke geschickt. Gesponsert von Firmen, Familien und Lehrern drehten die Langstreckenläufer bis zu 22 Stadionrunden und erliefen so einen Geldbetrag von 400 Euro, der jetzt an Herrn Vleugels vom Zentrum für Soziale Arbeit in Aachen übergeben wurde [mehr]...

Comeniusprojekt 2015

Vom 23.05. bis zum 29.05.2015 wurde am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg das Comeniusprojekt "Experiencing Europe" durchgeführt. Schülerinnen und Schüler aus Polen, Finnland und aus der Türkei trafen in dieser Zeit nicht nur zusammen, sondern arbeiteten auch gemeinsam und konnten die bereits entstandenen Freundschaften vertiefen.
Neben einer Erkundung der Euregio stand u. a. auch ein Besuch des europäischen Parlaments in Brüssel auf dem Programm.

Den Eröffnungstrailer (ca. 1 min) zu dieser Veranstaltung finden Sie hier: 

Die Ergebnisse dieser vierten und letzten Begegnung können sich sehen lassen. Die Schülerinnen und Schüler haben länderübergreifend in 5 gemischten Gruppen zu den Themen education, social manners, free time activities, work culture und food culture gearbeitet. Hier können Sie sich einen Einblick in das Projekt verschaffen:

Für Fragen steht Ihnen das Koordinatorenteam Dorothee Meyer (meyer@pjr-bk.de) und Ümit Agirman (agirman@pjr-bk.de) zur Verfügung.

 

 

Was ist eigentlich ein Berufskolleg?

Eine animierte Antwort auf diese Frage finden Sie unter folgendem link:
http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Berufskolleg

Förderverein

Ziele des Vereins sind:

 

  • die Förderung der Gemeinschaft zwischen Schule, Lehrern, Eltern und Schülern sowie ehemaligen Schülern,
  • die materielle Förderung der Beruflichen Bildung in den an der Paul-Julius-Reuter-Schule eingerichteten Bildungsgängen (der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch Beschaffung von Lehrmitteln und Einrichtungsgegenständen),
  • die Pflege von Kontakten zu Betrieben, zu anderen beruflichen Schulen und zu Vereinigungen mit gleicher Zielsetzung,
  • die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die ihrem Inhalt nach der beruflichen Bildung dienen
  • Unterstützung von Klassenfahren und Praktika,
  • Unterstützung von Schulprojekten und kulturellen Veranstaltungen,
  • Anregungen zur weiteren Entwicklung der Schule.

 

Kontakt:

 

Dipl.-Ing. Martin Brandt, Vorsitzender

OStD‘in Petra Klösges, stellvertretende Vorsitzende

kontakt@pjr-bk.de 

 

Downloads:

 

Aktivitäten und Projekte

Abschlussklassenfahrt nach Berlin

Bericht über die Abschlussklassenfahrt der Kaufleute im Gesundheitswesen KIG 121 vom 8.09.-12.09.2014 nach Berlin Hier geht es zur Bildergalerie. Das Programm der Abschlussklassenfahrt umfasste dieses Mal: ein gemeinsames...[mehr]