Schulleben

7. Diversity-Tag am 28. Mai 2019

2009 hat das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg als eine der ersten Organisationen die Charta der Vielfalt unterzeichnet:

https://www.charta-der-vielfalt.de/unterzeichnen-sie/unsere-unterzeichner-innen/zeige/paul-julius-reuter-berufskolleg-aachen/

Am 28. Mai 2019  findetnun bereits der 7. Deutsche Diversity-Tag statt. Über unsere Aktivitäten an diesem Tag können Sie sich hier informieren.

Worum geht es eigentlich? Die Charta der Vielfalt ist eine 2006 entstandene Initiative zur Förderung von Vielfalt in der Arbeitswelt. Ziel der Charta der Vielfalt ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Beschäftigten die gleiche Wertschätzung und Förderung erfahren, unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Diese Haltung entspricht auch unserem Schulmotto "Über Grenzen gehen": Wir nehmen die Unterschiedlichkeit und das Abgrenzende zwar wahr, legen aber Wert darauf, diese "Grenzen" in unserem täglichen Miteinander zu überwinden und gewinnbringend für unsere Arbeit zu nutzen.

Den genauen Wortlaut der "Charta der Vielfalt" können Sie hier nachlesen. 

Volleyballturnier am 06.04.2019

Am 06.04.2019 trat unsere neu formierte Volleyball Mannschaft bestehend aus Kolleginnen und Kollegen des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs erstmals bei der WVV-Lehrer-Spielrunde an.

In der Vorrunde, die vom mehrfachen Turniersieger Herzogenrath ausgetragen wurde, spielte unsere Schule gegen das Gymnasium Herzogenrath und das Aachener St. Leonard Gymnasium. Gespielt wurde in je 2 Gewinnsätzen, wobei jeder gegen jeden antreten musste.

Während wir gegen die starken Gastgeber aus Herzogenrath nur den ersten Satz offen gestalten konnten und letztendlich mit 0:2 Sätzen (18:25, 14:25) unterlagen, gewannen wir das zweite Spiel gegen das St. Leonhard Gymnasium überraschend mit 2:1 (25:16, 18:25, 16:14).

Für die kurz zuvor neu zusammen gestellte Mannschaft des PJR, die nur einige wenige Male vorher trainieren konnte, darf dies durchaus als Achtungserfolg gewertet werden. Im kommenden Jahr möchte das Team wieder angreifen und das Ergebnis aus diesem Jahr möglichst noch toppen.

Hierzu suchen wir insbesondere noch weibliche Verstärkung!

Wir möchten uns ausdrücklich bei den anderen beiden teilnehmenden Schulen für den fairen Umgang und den tollen hart umkämpften Wettkampf bedanken. Es hat uns unheimlich viel Spaß gebracht.

Dem Team aus Herzogenrath danken wir für die gute Organisation vor Ort und wünschen viel Erfolg für das erreichte Finalturnier am 29.06.2019 in Herdecke.

Dreharbeiten zum 12. Euregiofilm "Alles ist möglich"

Am 12.11.2018 führten die HBF 172 und HBF 173 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Arcuscollege aus dem niederländischen Heerlen Interviews zu dem Thema Vergleich der Arbeitskultur in den Niederlanden und Deutschland.

Für ihr Filmprojekt hatten die Klassen schon einige Male in den Niederlanden gedreht, jedoch waren sie kein einziges Mal in Belgien gewesen. Dementsprechend sind sie am 22. Februar 2019 nach Belgien gefahren, genauer gesagt zum RSI (Robert Schuman Institut) in Eupen. Dort haben sie Filmaufzeichnungen gemacht, um die Unterschiede der Arbeitskulturen von Deutschland, Belgien und den Niederlanden aufzuzeigen.

Hier finden Sie ausführliche Erlebnisberichte und ein paar Eindrücke von den einzelnen Drehtagen:

12.11.2018 "Filmaufnahmen mit dem Arcuscollege aus Heerlen"

22.02.2019 "Unser Besuch beim RSI (Robert Schuman Institut)"

6. Aachener Firmenlauf

Am Freitag, 29.09.2017 haben zwei Teams des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs zum mittlerweile sechsten Mal am Aachener Firmenlauf teilgenommen. 14 Lehrerinnen und Lehrer haben in diesem Jahr die Farben der Schule über die 4,8 km bzw. die 9,6 km lange Strecke getragen.

Auch wenn das Leitmotiv der Europaschule "Über Grenzen gehen" lautet, musste keiner der gemeldeten Läuferinnen und Läufer über die persönlichen Leistungsgrenzen gehen. Sich mit anderen Aachener Firmen zu messen, war sicherlich reizvoll, aber neben dem sportlichen Charakter des Events stand auch in diesem Jahr der Teamgedanke, das gemeinsame Erleben und  die Beteiligung am „Laufen für den guten Zweck“ ganz klar im Vordergrund.

Beide Teams freuen sich schon jetzt auf den 7. Aachener Firmenlauf, zumal sie auch in diesem Jahr von zahlreichen Fans unterstützt und angefeuert worden sind. Kurzum: Läuft!

Eine Handvoll - ein Theaterprojekt im Theater Mörgens

© Ludwig Koerfer
© Ludwig Koerfer

Am Donnerstag, den 19.01.17 fand abends im Theater Mörgens die Premiere eines beachtenswerten Stückes statt, an der auch vier unserer Schüler aus den IFK Klassen 161 und 163 beteiligt waren. In diesem Theaterprojekt mit geflüchteten und deutschen Jugendlichen zum Thema Manipulation zeigten Mustafa Alzuabidi, Ahmad Gorbani, Zanyar Hannan und Ali Mohammadi ebenso wie die anderen Jugendlichen des Projekts eine beeindruckende schauspielerische Leistung.

Mit acht jugendlichen Laiendarstellern aus Aachen hat der Regisseur Robert Seiler (ehemals Haupt­darsteller in der Produk­tion „Tschick“) seit September 2016 intensiv zusammengearbeitet, um ein Theaterprojekt zu realisieren, das sich mit der Verführbarkeit von Menschen auseinandersetzt. Es ist auf verschiedenen Ebenen zu einem großen Erfolg geworden:

  • Die Jugendlichen setzten ein schwieriges Thema differenziert um und zeigen eine tolle schauspielerische Leistung.
  • Die jungen Leute haben durch die Theaterarbeit viel über sich selbst gelernt und sind selbstbewusster geworden.
  • Die Gruppe als Gruppe hat Integration gelebt und wird sie weiter leben.

Die Jugendlichen gestalten in zahlreichen Szenen das Thema Manipulation im Hinblick auf Flücht­lings­thematik und Integration. Auf sehr differenzierte, berührende, manchmal lustige, manchmal auch verstörende Art und Weise werden Pegida, Islamischer Staat, Religion und Politik „vorgeführt“. Tabus gibt es keine, es wird die Verführbarkeit aller Menschen, auch des Publikums, welches immer wieder direkt angesprochen und einbezogen wird, thematisiert. Es geht um Vorstellungen, die alle von uns im Kopf haben, um Ängste und Werteverlust, was bei dem falschen „Trigger“ im Extremfall zu Gewalt und Terror führen kann. Es geht auch darum, dass es einfache Wahrheiten nicht gibt, die Lüge schnell zur Wahrheit werden kann und der einzige Schutz vor Manipulation die eigene Wach­samkeit vor jeder Ideologie und die eigene kritische Toleranz sein muss.

In dieser Galerie können Sie weitere Bilder einsehen.

 

"Nah und doch so fern!?" - ein Projekt der HBF152

Vom 04.10.2016 – 07.10.2016 fanden die Dreharbeiten zum zehnten euregionalen Film unserer Schule statt. Die Aufnahmen erfolgten im Rahmen eines schulischen Projekts in Eigenarbeit durch die Klasse HBF152, eine Klasse angehende  Kaufmännische   Assistenten-/innen.

Der vorläufige Filmtitel lautet: Nah und doch so fern!? Thema des diesjährigen Films ist zu zeigen, wie das Leben der Jugendlichen innerhalb der Euregio Maas-Rhein aussieht. Wie sind ihre Wohnverhältnisse? Und wie sehen ihre Finanzen aus?  Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten?  Wie sind Schule und Ausbildung innerhalb der jeweiligen Grenzen geregelt?  Was unternehmen Jugendliche in den Niederlanden und Belgien in ihrer Freizeit? Und wie gehen sie mit Herausforderungen, Druck von außen oder sogar Mobbing in ihrem jungen Leben um?

Die Schüler-/innen wurden dazu in zwei Gruppen eingeteilt. Anhand einer „Bewerbung “ mit Motivationsschreiben und einem Storyboard wurde entschieden, wer bei den Dreharbeiten in Niederländisch und Belgisch Limburg dabei sein kann, und wer in der Schule bleibt und die Grundarbeiten leistet.

Für 16 Schüler-/innen, die außerschulisch arbeiten wollten, hieß es Koffer packen. Sie fuhren nach Maastricht, in die Jugendherberge Stayokay. Am 04.10.2016 in der Jugendherberge angekommen, ging  es sofort weiter nach Hoensbroek an das Broeklandcollege. Wir wurden anschließend vor Ort durch den  Filmemacher Marco Röpke in die Kamera- und Tonführung eingewiesen. Daraufhin durften wir  selbständig die Szenen, die wir zuvor im Unterricht besprachen und bearbeiteten, umsetzen. Am zweiten Tag machte uns unsere Lehrerin Frau Cordemans eine traurige Mitteilung: „Die belgische Schule, die wir für den Tag vorgesehen hatten, sagte ab.“ Aber nicht verzagen, sie hatte ein Ass im Ärmel. Sie erhielt in der Fachhochschule PLX aus Hasselt eine Dreherlaubnis.

Wir haben es dankend angenommen, obwohl es für uns eine besondere Herausforderung darstellte, da  die Studenten dieses Mal nicht vorher Bescheid wussten, dass wir kommen. Somit sprachen wir sie  selber an, um unsere Themen zu bearbeiten. So lernten wir gleichzeitig die Umfragetechnik des Vox Pop kennen, wodurch eine oder mehrere Fragen an mehrere Personen gestellt werden.

Am dritten und letzten Tag in den Niederlanden fuhren wir frühmorgens mit unseren Koffern nach Kerkrade. Daraufhin wurden wir mit niederländischen Köstlichkeiten im Beroepscollege Parkstad Limburg, Locatie Holz herzlich empfangen, und konnten uns stärken. Durch den Besuch wussten wir, wie „poffertjes“ und „beschuit met muisjes“ aussehen.

Die beiden Abende wurden in Maastricht unterschiedlich gestaltet. Einige spielten in der Jugendherberge Billard, die anderen gingen aus oder erkundeten Maastricht. Es war für uns eine sehr schöne Zeit mit viel Spaß, neuem und mehr Wissen. Das Projekt war eine wundervolle Erfahrung, aus diesem Grunde bedanke ich mich herzlich bei Frau Cordemans, Herrn Van den Brink und Marco Röpke für die Unterstützung während des Drehens, für die Planung der Fahrt sowie für das schöne Zusammensein. Das Projekt war sehr anstrengend, jedoch gab es sehr viele lustige und schöne Momente, in denen wir die verschiedenen Kulturen näher kennengelernt haben, und es wurden sogar Freundschaften über die Grenzen hinaus geknüpft.


Bis zur Premierenfeier am Donnerstag, 11.05.2017, gibt es allerdings noch viel zu tun.

In dieser Galerie finden Sie Bilder der Veranstaltung.

Europawoche 2016: Jugendliche interessieren sich nicht für Politik? Von wegen!

Schule mal anders – So kann man Jugendliche an Politik gewöhnen. 

Am Montag, Dienstag und Mittwoch, 25., 26. und 27. April tagte das Europäische Jugendparlament (EYP) im Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg.

Bei dieser dreitägigen Veranstaltung simulierten Schülerinnen und Schüler das parlamentarische Verfahren, indem sie sich zunächst in Ausschüssen und später in einer parlamentarischen Hauptversammlung im SuperC, RWTH  Aachen, mit Aspekten europäischer Politik auseinandersetzten. Im Vordergrund der Arbeit stand die aktuelle Flüchtlingsproblematik.

Nebst Schülern der Oberstufe der Höheren Handelsschule (HÖH143) und der Oberstufe der Handelsschule beteiligten sich Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule  und Schüler der Internationalen Förderklassen, u.a. an den Arbeiten in den Ausschüssen für Auswärtige Angelegenheiten und für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.

Bei der Abschlussveranstaltung, die besonders geordnet und konzentriert verlief,  wurden Reden gehalten, es wurde debattiert und abgestimmt.  Schüler erschienen in Schlips und Kragen und konnten für einen Tag nachvollziehen, was es heißt, Parlamentarier zu sein.

Frau Verheyen, Mitglied des Europaparlaments, würdigte die beachtliche Leistung der Schülerinnen und Schüler. Hier sind weitere Eindrücke zu sehen (das Copyright für alle Bilder liegt beim Europäischen Jugendparlament in Deutschland e. V.).

Unter den Fragestellungen: „Wie kann ich einen Krieg, der vor 100 Jahren tobte, mit meiner Gegenwart verbinden?“ und „Was machen Krieg und politische Konflikte mit jungen Menschen?“ erstellten die Schülerinnen und Schüler der HBF142, einer Klasse angehender Kaufmännischer Assistenten, mit Hilfe des Filmemachers Marco Röpke einen 24-minütigen Film mit dem Titel „Weg aus der Hölle“. 

Das Ergebnis wurde auf der Premierenfeier am 28. April 2016 in Anwesenheit von Frau Löhrmann gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung fand eine Podiumsdiskussion zur Erinnerungs- und Willkommenskultur in der Euregio Maas-Rhein statt.

Film und Veranstaltung fanden ein sehr positives Echo.

Am Tag der Premierenfeier wurde ebenfalls eine Fotoaktion durchgeführt, bei der versucht wurde, einzelne Schüler der Internationalen Förderklassen ausgehend von dem Satz "Sagen Sie jetzt nichts" bildlich "einzufangen" und ihnen so ein Gesicht zu geben.

Am Montag, 2. Mai 2016, wurde in einer Abschlussveranstaltung mit dem interkulturellen Experten A. Meyer über die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz nachgedacht, die dabei unterstützen kann, potentielle Konfliktsituationen mit kulturellem Hintergrund zu erkennen und durch entsprechendes Verhalten entgegenzuwirken.

Einen weiteren Bericht fiden Sie auf der Homepage der Europaschulen unter "Thema Flüchtlinge" - "Aktivitäten der Europaschulen: https://www.europaschulen.nrw.de/index.php/

"Weg aus der Hölle" - ein Filmprojekt der HBF142

Am 28.April 2016 fand im Forum unserer Schule die Filmpremiere des Films „Weg aus der Hölle“ statt. Dieser Film wurde im Rahmen eines schulischen Projekts in Eigenarbeit von der Klasse HBF142, einer  Klasse angehender Kaufmännischer Assistenten, gedreht. Die Schüler arbeiteten bei diesem  Projekt mit einer Internationalen Förderklasse (IFK) zusammen.

Bei den Dreharbeiten an verschiedenen Erinnerungsorten des Ersten Weltkriegs wurde die Klasse von Frau Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, begleitet. Die hervorragende filmische Umsetzung erledigte Filmemacher Marco Röpke.

Mir persönlich hat das Projekt sehr gut gefallen, da sich meine Sichtweise auf viele Dinge geändert hat. Ich kann mich seit den Dreharbeiten besser in einen Flüchtling hineinversetzen, da es einem die Augen öffnet, all das Leid in Gesprächen zu erfahren und sich vorzustellen, dass man auch selber in so einer Lage sein könnte. Ich finde es wichtig, mich mit dem politischen Geschehen auseinanderzusetzen.

Besonders im Kopf geblieben ist mir der Satz, dass einen die Erinnerungskultur, die Erinnerung an den Ersten oder den Zweiten Weltkrieg,  ein Leben lang begleiten wird. Deswegen sollten wir versuchen auch eine Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen aufzubauen.

Hier finden Sie weitere Bilder zur Filmpremiere.

Was ist eigentlich ein Berufskolleg?

Eine animierte Antwort auf diese Frage finden Sie unter folgendem link:
http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Berufskolleg

Förderverein

Ziele des Vereins sind:

  • die Förderung der Gemeinschaft zwischen Schule, Lehrern, Eltern und Schülern sowie ehemaligen Schülern,
  • die materielle Förderung der Beruflichen Bildung in den an der Paul-Julius-Reuter-Schule eingerichteten Bildungsgängen (der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch Beschaffung von Lehrmitteln und Einrichtungsgegenständen),
  • die Pflege von Kontakten zu Betrieben, zu anderen beruflichen Schulen und zu Vereinigungen mit gleicher Zielsetzung,
  • die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die ihrem Inhalt nach der beruflichen Bildung dienen
  • Unterstützung von Klassenfahrten und Praktika,
  • Unterstützung von Schulprojekten und kulturellen Veranstaltungen,
  • Anregungen zur weiteren Entwicklung der Schule.

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Dipl.-Ing. Martin Brandt, Vorsitzender

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