Schulleben

Stellungnahme der Schulleitung zu aktuellen Fragestellungen

Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Anfragen der Art „Wie soll ich mich verhalten, wenn…?“ möchten wir einige grundsätzliche Erklärungen zu folgenden Aspekten abgeben:

Ausbildungsbetriebe bzw. –praxen möchten den Auszubildenden den Besuch des Berufsschulunterrichts verbieten

Auch wenn wir angesichts der dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen die zunehmende Sorge bzw. Angst der Ausbildungsbetriebe und -praxen nachempfinden können, gibt es für ein „Berufsschulverbot“ keine rechtliche Grundlage.

Zunächst ist es erklärte Absicht der Landesregierung und des MSB NRW, die Schulen geöffnet zu halten und den Unterricht in Präsenzform durchzuführen: „Der Unterrichtsbetrieb mit einem regelmäßigen und geordneten Tagesablauf, mit dem Aufbau von Lernstrategien, der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie der wichtigen Förderung von sozialer Kompetenz hat für die Landesregierung allerhöchste Priorität. Präsenzunterricht gewährleistet am besten das Recht auf schulische Bildung für alle Schülerinnen und Schüler." (vgl. https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus (Fragesammlung „Schule“))

Der häufig formulierte Wunsch nach „Distanzunterricht“, bei dem ein Besuch der Schule nicht erforderlich ist, ist aufgrund des MSB Runderlasses vom 20. Oktober 2020 nur im absoluten Ausnahmefall zulässig und darf nicht „prophylaktisch“ angeordnet oder durchgeführt werden.

Nicht zuletzt gilt die Freistellungspflicht für die Berufsschule gemäß § 15 BBiG weiterhin, da der schulische Betrieb nicht eingestellt ist.

Dass wir uns in besonderen Zeiten befinden, die u. a. durch Einschränkungen und leider auch Verunsicherungen geprägt sind, ist unstrittig. Dennoch nehmen wir weiterhin unsere Aufgaben im Rahmen der dualen Ausbildung wahr, um die Auszubilden hinsichtlich des angestrebten Berufsabschlusses bestmöglich zu begleiten, zu unterstützen und vorzubereiten.

Mit der gleichen Ernsthaftigkeit achten wir auf die Einhaltung unseres Hygienekonzeptes, da uns die Gesundheit und das Wohlergehen aller Auszubildenden am Herzen liegt. Folglich ist uns daran gelegen, weiterhin einvernehmlich mit allen dualen Ausbildungspartnern auch unter den aktuellen „besonderen Umständen“ gemeinsam an der Zielsetzung „gute, erfolgreiche Ausbildung“ zu arbeiten.

„Darf ich die Schule besuchen, wenn …?“

Zur Beantwortung dieser Frage ist zunächst der Begriff „Kontaktperson“ zu klären (Schaubild, Grafik des RKI). In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass ausschließlich das Gesundheitsamt berechtigt ist, Quarantänemaßnahmen anzuordnen. Weder die Schulleitung noch Lehrkräfte können Schülerinnen oder Schüler in Quarantäne schicken.

  • Für bestätigte Covid-19-Fälle und K1-Kontaktpersonen besteht solange ein Betretungsverbot für die Schule, bis die behördlich angeordnete Quarantänemaßnahme aufgehoben wird.
  • Für K2-Kontaktpersonen gibt es kein Betretungsverbot für die Schule.
  • Schülerinnen und Schülerinnen, die sich vorsorglich bzw. freiwillig testen lassen (ohne behördliche Anordnung), dürfen auch vor Kenntnis des Testergebnisses weiter die Schule besuchen und am Unterricht teilnehmen, sofern keine Krankschreibung erfolgt ist. Dies beinhaltet auch die Teilnahme an Klassenarbeiten und Prüfungen.
  • Sofern während des Präsenzunterrichts bei einer Schülerin oder einem Schüler COVID-19-Symptome (z.B. Fieber, Husten) auftreten, ist - soweit möglich - zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion steht oder andere Ursachen hat (z.B. Allergie). Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, wird die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. Der Schüler/die Schülerin hat sich zur weiteren Abklärung mit dem Hausarzt zunächst telefonisch in Verbindung zu setzen.
  • Für Schülerinnen, Schüler und Ausbildende, die über Erkältungssymptome (z. B. Schnupfen) klagen, ist die individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten. Die betroffene Person bleibt für 24 Stunden zur Beobachtung zu Hause (Selbstisolierung) und benachrichtigt die Schule (kontakt@pjr-bk.de). Sofern nach 24 Stunden keine zusätzlichen Symptome auftreten (trockener Husten, Fieber, etc.) kann die Schule wieder besucht werden.

Wir hoffen, dass wir mit dieser kurzen Zusammenstellung Ihre Fragen beantworten konnten. Sofern Sie darüber hinaus noch ein individuelles Anliegen haben sollten, können Sie sich gerne unter kontakt@pjr-bk.de an uns wenden.

Wichtige Corona-Regeln am PJR-BK - kurz und knapp - UPDATE

Vor dem Hintergrund einer Vielzahl von (teilweise umfangreichen) Informationen sind wir als Schule gebeten worden, noch einmal die wesentlichen Regelungen an unserem Berufskolleg kurz zusammenzufassen. Gleichzeitig sind einige Änderungen nach den Herbstferien zu beachten, die wir on die Übersicht aufgenommen haben.

Die entsprechende, aktualisierte Zusammenstellung können Sie hier einsehen.

Gleichzeitig möchtem wir noch einmal darauf hinweisen, dass Sie uns im Bedarfsfall, auch am Wochenende und in den Ferien, unter kontakt@pjr-bk.de erreichen können. Hier reicht eine kurze Mitteilung, um ...

  • ... Informationen an die betroffene Klassenleitung weiterzuleiten,
  • ... einen telefonischen Rückruf zu erbeten,
  • ... schulorganistorische Fragestellungen an uns zu richten,
  • ...

Alle Anfragen, die uns unter der oben genannten E-Mail-Adresse erreichen, werden selbstverständlich unter Berücksichtigung der DSGVO-Vorgaben behandelt und schnellstmöglich bearbeitet.

Zögern Sie also nicht, wenn Sie uns über bestimmte Sachverhalte informieren wollen oder Ihnen eine Frage unter den Nägeln brennt.

 

Was ist zu tun bei Coronaverdacht oder bei einem konkreten Infektionsfall?

In der aktuellen Situation rund um Covid19 sind viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Auszubildende und Betriebe verunsichert, wie man sich in unterschiedlichsten Situationen "richtig verhalten" soll.

Was ist also zu tun, wenn man...

  • ... Symptome einer möglichen Infektion verspürt, oder
  • ... mit Covid19-Infizierten in (direktem) Kontakt gestanden hat, oder
  • ... gehört hat, dass es (möglicherweise) einen Infektionsfall in einer Klasse gegeben hat, oder
  • ... einfach nur schwer erkältet ist?

Die in diesem Zusammenhang vorliegenden bzw. entstehenden Unsicherheiten können wir gut nachvollziehen. Deshalb möchten wir Ihnen mit den folgenden Links zu den oben angeführten und anderen Fragestellungen eine Orientierungshilfe zum "richtigen Handeln" anbieten.

Sollten sich darüber hinaus Fragen für Sie ergeben, können Sie Ihr Anliegen bzw. Ihre Anfrage gerne an kontakt@pjr-bk.de senden. Wir werden Ihnen dann schnellstmöglich eine Rückmeldung zukommenn lassen.

Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Stellungnahme der Schulleitung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Auszubildende, liebe Studierende,

sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder,

sehr geehrte Eltern,

wie Sie den Medien sicherlich bereits entnommen haben, gilt aufgrund der aktuellen Rechtslage für den Unterricht in Nordrhein-Westfalen die folgende Regelung: „Ab dem 01.09.2020 ist keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) in den Unterrichtsräumen mehr vorgesehen, soweit die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen“.

Die vollständige Mitteilung des MSB NRW können Sie unter https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/31082020-informationen-zum-schulbetrieb nachlesen.

Seit dem Wegfall der bisherigen Pflicht zum Tragen einer MNB stellt sich der Umgang mit der Maske im Unterrichtsgeschehen deutlich differenzierter dar als unmittelbar nach den Sommerferien. Wir haben es bezogen auf den Unterricht nun mit zahlreichen MNB-Befürwortern, aber auch etlichen MNB-Gegnern zu tun, die alle unter einem Dach beschult werden und von denen jede Seite überzeugt ist, sich „korrekt“ zu verhalten. Letztendlich verhält sich unsere Schülerschaft wie der Rest der Gesellschaft, was für uns keine Überraschung darstellt.

Diskussionen werden geführt, Meinungen werden ausgetauscht und erfreulicherweise gelingt uns zurzeit im Unterricht ein respektvolles Miteinander von MNB-Befürwortern und –Gegnern. Ohne offene Konflikte, ohne Beschimpfungen und ohne Anfeindungen, wie sie bedauerlicherweise im öffentlichen Leben immer wieder festzustellen sind. Über dieses Akzeptieren gegenläufiger Positionen sind wir nicht nur erfreut, sondern auch dankbar, weil hierdurch der eigentliche Sinn des Unterrichtens, das Lernen von- und miteinander zur Erzielung eines individuellen Lernzuwachses, nicht in den Hintergrund gerät.

Unabhängig von dieser erfreulich positiven Grundstimmung möchten wir aber auch unsere Position als Schulleitung darstellen, über die wir – sofern gewünscht – gerne mit Ihnen in den Austausch treten:

Nach den bisherigen Erfahrungen mit der Maskenpflicht und vor dem Hintergrund der bevorstehenden „Erkältungswochen“ ist es der ausdrückliche Wunsch der Schulleitung, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht tragen. Durch unseren Wunsch wird die persönliche Entscheidungsfreiheit, eine MNB tragen zu wollen oder nicht, in keiner Weise eingeschränkt. Das Recht jeder Schülerin bzw. jedes Schülers, auf die Mund-Nase-Bedeckung zu verzichten, wird von der Schulleitung uneingeschränkt respektiert, so dass für niemanden schulische Nachteile in welcher Form auch immer entstehen werden.

Gleichwohl möchten wir darauf hinweisen, dass es im Verantwortungsbereich der Schulleitung liegt, im Umgang mit der Covid19-Pandemie alle Möglichkeiten zu nutzen, die dazu beitragen, jedem Mitglied der Schulgemeinschaft innerhalb des Schulgeländes ein Höchstmaß an Sicherheit für die eigene Gesundheit zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir jeder Schülerin und jedem Schüler bis auf Weiteres weiterhin eine MNB zu tragen. In diesem Zusammenhang wird oft von einer Einschränkung des „Rechts auf persönliche Freiheit“ gesprochen, die unseres Erachtens durch das Tragen einer MNB im Unterricht nicht gegeben ist. Stattdessen sollte es vielmehr in unser aller Interesse liegen, das im gleichen Artikel unseres Grundgesetzes stehende „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (= Gesundheit) nach besten Kräften sicherzustellen. In diesem Sinne kann jede und jeder Einzelne von uns einen nicht sehr aufwendigen, aber wertvollen Beitrag dazu leisten, die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen zu schützen und die Fortführung des erfreulicherweise wieder laufenden Präsenzunterrichts nicht zu gefährden.

Insofern möchten wir alle Mitglieder der PJR-Schulgemeinschaft einladen, uns bei der Bewältigung dieser herausfordernden Aufgabe zu unterstützen, auch wenn das Tragen einer MNB als Einschränkung empfunden wird.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,

Burkhard Lenzen                         Katja Blöcker-Peters

Besondere Leistungen in besonderen Zeiten

Seit März 2020 befinden wir uns in „besonderen“ Zeiten mit besonderen Herausforderungen und ungewöhnlichen Einschränkungen. Dennoch ist es den meisten Auszubildenden im letzten Schuljahr gelungen, trotz aller Schwierigkeiten ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen - eine Leistung, die nicht selbstverständlich ist. Gerne hätten wir - wie sonst üblich - im Rahmen einer großen Abschlussfeier unsere Bildungsgangbesten ausgezeichnet. Diese Feier hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie leider nicht stattgefunden.

Auch wenn jede Bildungsgangbeste und jeder Bildungsgangbeste von uns bereits eine persönliche Anerkennung und Auszeichnung erhalten hat, möchten wir in diesem Artikel "unsere Besten des Jahrgangs 2019/2020" gerne einer größeren Öffentlichkeit vorstellen. Gleichzeitig möchten wir uns bei allen hier Genannten bedanken, dass sie mit der Bekanntgabe ihres Namens und ihrer hervorragenden Leistung einverstanden sind.

BildungsgangBildungsgangbeste/rAbschlussnote
AutomobilkaufleuteLena Decker1,7
AutomobilkaufleutePascal Speer1,7
DrogistenLisa Krämer1,2
Fachkräfte für Kurier-Express- und PostdienstleistungenRichard Gralla1,2
Fachkräfte für LagerlogistikAlexander Graf1,5
Fachlageristen...1,5
ImmobilienkaufleuteVera Schönberger1,3
Kaufleute für BüromanagementNora Bougé1,0
Kaufleute für Büromanagement...1,0
Kaufleute im GesundheitswesenElke Frenzel1,4
Kaufleute im Groß- und AußenhandelMaike Josephs1,3
Kaufleute im Groß- und AußenhandelDennis Reinke1,3
Medizinische FachangestellteKim Lintermann1,0
Medizinische FachangestellteStephanie Steffens1,0
Medizinische FachangestellteMarylin Willick1,0
Medizinische Fachangestellte...1,0
Tourismuskaufleute...1,1
Zahnmedizinische FachangestellteClara Eckstein1,0
Zahnmedizinische FachangestelltePaula Oost1,0

Nicht nur den Bildungsgangbesten, sondern allen ehemaligen Auszubildenden wünschen wir für Ihren weiteren Weg, beruflich wie privat, alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Start in das Schuljahr 2020/2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Auszubildende, liebe Studierende,

sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder,

sehr geehrte Eltern,

um den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2020/21 wieder weitgehend im Präsenzunterricht umsetzen zu können, hat das Schulministerium Vorgaben mit weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz veröffentlicht. Auch wenn in den Medien teilweise schon umfangreich darüber berichtet worden ist, können Interessierte das entsprechende "Faktenblatt" des MSB NRW hier nachlesen: https://www.schulministerium.nrw.de/presse/hintergrundberichte/wiederaufnahme-eines-angepassten-schulbetriebs-corona-zeiten-zu-beginn

Im Folgenden möchten wir die wesentlichen und teilweise überraschenden Vorgaben kurz zusammenfassen und deren Bedeutung für unser Berufskolleg darstellen:

  • Maskenpflicht in der Schule: Grundsätzlich gilt – vorerst befristet bis zum 31.08.2020 – eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Berufskollegs, d. h. auch in allen Unterrichtsräumen. Schülerinnen und Schüler müssen also auch im Unterricht eine Maske tragen. Von dieser Regelung kann nur im absoluten Ausnahmefall, dann allerdings unter Berücksichtigung anderer Schutzregelungen, vorübergehend Abstand genommen werden. Sofern Lehrkräfte im Unterricht den Abstand von 1,50 m  nicht sicherstellen können, müssen auch sie eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Schüler/innen bzw. deren Eltern haben die Masken eigenverantwortlich zu beschaffen. Im Ausnahmefall kann im Sekretariat eine Maske ausgegeben werden, was aufgrund der geringen Kapazitäten keine tägliche Serviceleistung sein kann.
  • Feste Lerngruppen und weitere Hygienemaßnahmen: Um Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, findet der Unterricht in Klassen oder festen Lerngruppen statt. Raumwechsel, die durch Fachunterricht o. ä. erforderlich sind, werden auf ein absolutes Minimum reduziert, Verkursungen werden in diesem Schuljahr weitestgehend aufgegeben. Klassenteilungen, wie Sie vor den Sommerferien erforderlich waren, finden momentan nicht statt. In allen Klassenräumen wird eine regelmäßige Durchlüftung durchgeführt. Räume, die sich nicht lüften lassen, werden unsererseits nicht genutzt. Die bereits vor den Sommerferien am Paul-Julius-Reuter Berufskolleg ergriffenen und bewährten Hygiene-Maßnahmen haben weiter Bestand.
  • Schutz von Schüler/innen mit Vorerkrankungen: Für Schüler/innen mit COVID-19 relevanten Vorerkrankungen gelten die bisherigen Regelungen. Darüber hinaus müssen Schüler/innen, die voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht die Schule besuchen, ein ärztliches Attest vorlegen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht, die Teilnahme am Distanzunterricht und an Prüfungen bleibt bestehen.
  • Umgang mit Corona-Verdachtsfällen: Wie bisher werden Schüler/innen mit einschlägigen Symptomen unverzüglich von der Schulleitung nach Hause geschickt, die umgehend die Gesundheitsbehörde informiert. Je nach Infektionsgeschehen kann die Gesundheitsbehörde dann auch umfassende Testungen veranlassen.
  • Distanzlernen: Für das MSB NRW gilt wieder der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Sollte Präsenzunterricht auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten wegen des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes nicht vollständig möglich sein, weil
    Lehrkräfte dafür nicht eingesetzt werden können und auch kein Vertretungsunterricht erteilt werden kann, findet Distanzunterricht statt. Aktuell wird in diesem Zusammenhang ein entsprechender pädagogischer und organisatorischer Plan erarbeitet, um einen strukturellen Rahmen vorzugeben und die erforderliche Verbindlichkeit in diesen besonderen Unterrichtseinheiten zu erhöhen. Neu ist, dass die Leistungsbewertung sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler/innen erstreckt.

Auch wenn sich vieles "normaler" als vor den Sommerferien anfühlt, wird  - nicht nur durch die neu angeordnete Maskenpflicht - deutlich, dass von einem uneingeschränkten Regelbetrieb an Schule momentan noch keine Rede sein kann. Auch in den kommenden Wochen werden uns, bedingt durch Lehrkräfte mit Vorerkrankungen, Personalkapazitäten fehlen, sodass ein "regulärer Unterrichtsbetrieb" nur mit Einschränkungen möglich sein wird.

Dennoch arbeiten wir weiterhin daran, Schritt für Schritt das maximal Machbare zu realisieren. Es ist unser Bestreben, Ihnen, liebe Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende, den dringend erforderlichen Präsenzunterricht vollumfänglich anzubieten. Dabei möchten wir Sie auch zukünftig bestmöglich in Ihrer Ausbildung oder auf dem Weg zu dem von Ihnen angestrebten Abschluss begleiten und unterstützen.

Der Start ins neue Schuljahr wird ein ungewöhnlicher sein, der vielleicht mit neuen Problemen verbunden sein wird. Auch wenn etliche Routinen der letzten Jahre momentan nicht greifen, sind wir zuversichtlich, dass in einer Mischung aus Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und gesundem Augenmaß die vor uns liegenden Herausforderungen gemeistert werden können.

In diesem Sinne setzen wir auch weiterhin auf ein Miteinander mit allen Beteiligten, gegenseitige Unterstützung und bitten gleichzeitig um Ihr Verständnis, dass sich  auch in den kommenden Wochen vieles "anders" und ungewohnt anfühlen wird. Es wird leider noch etwas dauern, bis alles wieder "normal" ist ...

Herzliche Grüße, Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund,

Burkhard Lenzen        Katja Blöcker-Peters

FAQ - Hinweise zum Präsenz- und Distanzlernen

Bedingt durch Änderungen in den bisherigen "gewohnten" Abläufen haben uns einige Fragen erreicht, zu denen wir im Folgenden Stellung nehmen möchten. Sofern Sie darüber hinaus Fragen haben sollten, können Sie uns gerne jederzeit über kontakt@pjr-bk.de kontaktieren. Die FAQ-Liste wird übrigens bei Bedarf ergänzt und aktualisiert.

Allgemeingültige Fragen zum Präsenzlernen
Findet aktuell Präsenzlernen am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg statt?
Wo ist ersichtlich, welche Lerngruppe wieder im Präsenzlernen beschult wird?
Spezielle Fragen zur dualen Ausbildung
Sind die Auszubildenden verpflichtet am Präsenzunterricht teilzunehmen?
Wie sind die Rahmenbedingungen für Auszubildende im Distanzlernen?
Wie ist das „Lernen auf Distanz“ organisiert?
Wie viel Zeit zur Bearbeitung schulischer Inhalte sollten Ausbildungsbetriebe den Auszubildenden zur Verfügung stellen?
Können Auszubildende vom Unterricht freigestellt werden?
Mitarbeitspflicht der Auszubildenden
Gibt es ein vorgefertigtes Konzept zur Beschulung der Auszubildenden?

Medienkompetenz pur - volle 50 Punkte in der Vorrunde von "NetRace"

Mit diesem Ergebnis hatten sie wirklich nicht gerechnet.

Umso größer war die Freude der Schülerinnen und Schüler der HÖH191 (Höhere Handelsschule), dass sie die Vorrunde mit der optimalen Punktzahl von 50 Punkten abgeschlossen haben. Dieser Wert ist auch deshalb so hoch einzuschätzen, da das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg erstmalig am AZ-Projekt "NetRace", unterstützt von NetAachen und der Aachener Zeitung, teilgenommen hat.

Der Ehrgeiz in der Klasse ist jedenfalls geweckt, so dass man sich schon jetzt auf die erste der beiden Hauptrunden freut, die am 14. Januar 2020 starten wird. Ob es noch einmal zu einem Optimalergebnis reichen wird, weiß man natürlich nicht, aber die Klasse HÖH191 wird auch dann wieder mit allen Kräften die eigene Medienkompetenz unter Beweis stellen wollen.

Hier finden Sie einen detaillierten Bericht, (c) Aachener Nachrichten vom 14.12.2019, zur Vorrunde des Projektes.

 

Stifterpreis 2019 - Nachwuchs mit Idealen

"Ehrenamt ist international!" Unter diesem Leitgedanken stand die diesjährige Auslobung des Stifterpreises der Stiftung für ehrenamtliches Engagement in der StäfteRegion Aachen. Die Vielzahl und die Vielfältigkeit der Vorschläge waren beeindruckend.

Umso mehr haben sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Schulleitung des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs gefreut, dass sie in der Kategorie "Nachwuchs mit Idealen" mit dem Stifterpreis 2019 und einem Preisgeld ausgezeichnet worden sind. Die feierliche Preisverleihung hat am 02.12.2019 im Haus der StädteRegion durch Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeyer stattgefunden und ist sicherlich ein Ansporn, sich auch zukünftig ehrenamtlich in der StädteRegion zu engagieren.

Im Folgenden können Sie die durch Herrn Dr. Grüttemeyer überreichte Urkunde und einen Artikel der Aachener Nachrichten vom 04.12.2019 betrachten. Hier finden Sie einen weiteren Artikel der "SuperSonntag" vom 08.12.2019.

Bilder der Veranstaltung, die vom Fotografen Andreas Herrmann erstellt worden sind, finden Sie hier

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg feiert seine Auszeichnung.

Im Rahmen einer Feierstunde wird das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg am Donnerstag, 7. November 2019 als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Ab 10:00 Uhr werden zahlreiche Gäste im Forum der Schule begrüßt. Die Patenschaft übernimmt die Aachener Bürgermeisterin Frau Hilde Scheidt.

Auf Initiative der Schülervertretung und unterstützt durch die Koordinatorin Frau Marisa Deußen wurden im Sommer 2019 am Aachener Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg über 1700 Unterschriften gesammelt. Die Unterzeichnenden verpflichten sich, aktiv gegen Beschimpfung, Mobbing und Bedrohung wegen Herkunft, Hautfarbe oder Religion anzugehen. Ihre Bereitschaft spiegelt sich in zahlreichen Projekten zum Thema „Vielfalt leben“ wider, die sie im Rahmen des Festakts präsentieren.

Anschließend präsentiert das Kammertheater Rheinland das Stück „Empfänger unbekannt“ und lädt Interessierte zur Diskussion ein.

Im aktuellen Schuljahr hat sich das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg zur Aufgabe gemacht, den Blick für das Erkennen von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus zu schärfen und etwaigen Tendenzen in dieser Richtung frühzeitig entgegen zu treten. Dazu finden schuljahresbegleitend verschiedene Veranstaltungen statt, in denen Hintergründe vermittelt und Zivilcourage-Regeln trainiert werden, um mutiges Verhalten nachhaltig in den Schulalltag einzubinden.

Wir gratulieren unserem Schüler ...

... Bakary Coulibaly, HBF173, zu seiner Auszeichnung durch die Stadt Aachen.

Als einer von neun Aachener Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen erhielt er von Oberbürgermeister Marcel Phillip und Dezernentin Susanne Schwier im Rahmen einer Feierstunde eine Urkunde für sein außerordentliches Engagement im Schulbereich.

Seine hervorragenden schulischen Leistungen sowie seine Vorbildfunktion für die Schulgemeinschaft durch sein soziales Handeln veranlassten die Jury, den angehenden Fachabiturienten auszuwählen, der vor wenigen Jahren als unbegleiteter, minderjähriger Geflüchteter nach Deutschland gekommen ist. Seine Lehrerinnen und Lehrer durften bei der Ehrung dabei sein und freuen sich mit ihm!

Sportfest am am 7. Juni 2019

Am 7. Juni 2019 fand das diesjährige PJR SPORTFEST im nahegelegenen Ludwig-Kuhnen-Stadion statt. Teilnehmer waren neben den Unterstufen der Höheren Handelsschule auch erstmals zwei Klassen der Kaufmännischen Assistenten, die am Ende den Gesamtsieg unter sich aus machten.

Gespielt wurde zunächst Fußball auf dem Kunstrasenkleinfeld sowie Völkerball auf dem Naturrasen und Geo-Caching in der Umgebung der Sportanlage. Das Sportfest startete zeitgleich mit diesen drei Wettbewerben, für die alle Klassen ausreichend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuvor angemeldet hatten.

Mit Spannung wurde dann der finale Wettbewerb im Tauziehen erwartet, an dem alle Klassen mit einem gemischten Team aus Mädchen und Jungen antraten. Hier mussten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nochmals an ihre persönliche "Schmerzgrenze" gehen, um die vielleicht entscheidenden Punkte für die Gesamtwertung einzusammeln.

Direkt im Anschluss wurden dann die besten Klassen in einer Siegerehrung am Sportplatz geehrt und die ersten drei platzierten Klassen mit vom Förderverein gestiftetenen Geldpreisen für die eigene Klassenkasse für ihre Anstrengungen des Tages belohnt.

Bei sonnigem Wetter fiel das Fazit aller Beteiligten sehr positiv aus und wir freuen uns auf weitere derartige Veranstaltungen in der Zukunft. In dieser Galerie finden Sie einige Eindrücke unseres Sportfestes.

7. Diversity-Tag am 28. Mai 2019

2009 hat das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg als eine der ersten Organisationen die Charta der Vielfalt unterzeichnet:

https://www.charta-der-vielfalt.de/unterzeichnen-sie/unsere-unterzeichner-innen/zeige/paul-julius-reuter-berufskolleg-aachen/

Am 28. Mai 2019  findetnun bereits der 7. Deutsche Diversity-Tag statt. Über unsere Aktivitäten an diesem Tag können Sie sich hier informieren.

Worum geht es eigentlich? Die Charta der Vielfalt ist eine 2006 entstandene Initiative zur Förderung von Vielfalt in der Arbeitswelt. Ziel der Charta der Vielfalt ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Beschäftigten die gleiche Wertschätzung und Förderung erfahren, unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Diese Haltung entspricht auch unserem Schulmotto "Über Grenzen gehen": Wir nehmen die Unterschiedlichkeit und das Abgrenzende zwar wahr, legen aber Wert darauf, diese "Grenzen" in unserem täglichen Miteinander zu überwinden und gewinnbringend für unsere Arbeit zu nutzen.

Den genauen Wortlaut der "Charta der Vielfalt" können Sie hier nachlesen. 

Volleyballturnier am 06.04.2019

Am 06.04.2019 trat unsere neu formierte Volleyball Mannschaft bestehend aus Kolleginnen und Kollegen des Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs erstmals bei der WVV-Lehrer-Spielrunde an.

In der Vorrunde, die vom mehrfachen Turniersieger Herzogenrath ausgetragen wurde, spielte unsere Schule gegen das Gymnasium Herzogenrath und das Aachener St. Leonard Gymnasium. Gespielt wurde in je 2 Gewinnsätzen, wobei jeder gegen jeden antreten musste.

Während wir gegen die starken Gastgeber aus Herzogenrath nur den ersten Satz offen gestalten konnten und letztendlich mit 0:2 Sätzen (18:25, 14:25) unterlagen, gewannen wir das zweite Spiel gegen das St. Leonhard Gymnasium überraschend mit 2:1 (25:16, 18:25, 16:14).

Für die kurz zuvor neu zusammen gestellte Mannschaft des PJR, die nur einige wenige Male vorher trainieren konnte, darf dies durchaus als Achtungserfolg gewertet werden. Im kommenden Jahr möchte das Team wieder angreifen und das Ergebnis aus diesem Jahr möglichst noch toppen.

Hierzu suchen wir insbesondere noch weibliche Verstärkung!

Wir möchten uns ausdrücklich bei den anderen beiden teilnehmenden Schulen für den fairen Umgang und den tollen hart umkämpften Wettkampf bedanken. Es hat uns unheimlich viel Spaß gebracht.

Dem Team aus Herzogenrath danken wir für die gute Organisation vor Ort und wünschen viel Erfolg für das erreichte Finalturnier am 29.06.2019 in Herdecke.

Dreharbeiten zum 12. Euregiofilm "Alles ist möglich"

Am 12.11.2018 führten die HBF 172 und HBF 173 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Arcuscollege aus dem niederländischen Heerlen Interviews zu dem Thema Vergleich der Arbeitskultur in den Niederlanden und Deutschland.

Für ihr Filmprojekt hatten die Klassen schon einige Male in den Niederlanden gedreht, jedoch waren sie kein einziges Mal in Belgien gewesen. Dementsprechend sind sie am 22. Februar 2019 nach Belgien gefahren, genauer gesagt zum RSI (Robert Schuman Institut) in Eupen. Dort haben sie Filmaufzeichnungen gemacht, um die Unterschiede der Arbeitskulturen von Deutschland, Belgien und den Niederlanden aufzuzeigen.

Hier finden Sie ausführliche Erlebnisberichte und ein paar Eindrücke von den einzelnen Drehtagen:

12.11.2018 "Filmaufnahmen mit dem Arcuscollege aus Heerlen"

22.02.2019 "Unser Besuch beim RSI (Robert Schuman Institut)"

Was ist eigentlich ein Berufskolleg?

Eine animierte Antwort auf diese Frage finden Sie unter folgendem link:
http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Berufskolleg

Förderverein

Ziele des Vereins sind:

  • die Förderung der Gemeinschaft zwischen Schule, Lehrern, Eltern und Schülern sowie ehemaligen Schülern,
  • die materielle Förderung der Beruflichen Bildung in den an der Paul-Julius-Reuter-Schule eingerichteten Bildungsgängen (der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch Beschaffung von Lehrmitteln und Einrichtungsgegenständen),
  • die Pflege von Kontakten zu Betrieben, zu anderen beruflichen Schulen und zu Vereinigungen mit gleicher Zielsetzung,
  • die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die ihrem Inhalt nach der beruflichen Bildung dienen
  • Unterstützung von Klassenfahrten und Praktika,
  • Unterstützung von Schulprojekten und kulturellen Veranstaltungen,
  • Anregungen zur weiteren Entwicklung der Schule.

Downloads:

Dipl.-Ing. Martin Brandt, Vorsitzender

E-Mail:

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